TSV 1860 München: Nico Karger fällt länger aus: "Er hat Riesen-Schmerzen"

Der TSV 1860 muss in den kommenden Wochen auf Nico Karger verzichten - doch wie lange? Erste Befürchtungen einer schweren Knieverletzung haben sich nicht bestätigt, doch Sportchef Günther Gorenzel meint nun: Die erste Prognose von nur zwei Wochen "ist vielleicht etwas aus der Euphorie heraus entstanden".
| Matthias Eicher / Sport
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Daniel Bierofka ist mit dem Ergebnis des Testspiels zufrieden, sorgt sich aber um den verletzten Nico Karger.
dpa/me Daniel Bierofka ist mit dem Ergebnis des Testspiels zufrieden, sorgt sich aber um den verletzten Nico Karger.

München - Es waren BIlder, die sich kein Trainer oder Fan eines Vereins wünscht: Ein Spieler geht unter Schmerzen schreiend zu Boden und muss vom Feld getragen werden. Nico Karger, Flügelspieler des TSV 1860 und bester Torschütze der laufenden Saison in der Regionalliga Bayern, ist es am Donnerstag so ergangen: Der 25-Jährige war im Rasen hängen geblieben, hatte sich das Knie verdreht und musste verletzt runter.

Daniel Bierofka bangte mit Nico Karger

Trainer Daniel Bierofka fürchtete zunächst eine schwere Knieverletzung und erklärte: "Ich hoffe, dass es kein Kreuzbandriss ist." Das hätte ein halbes Jahr Pause und Kargers Saisonaus bedeutet. Am Abend hatten die Sechzger nach einer MRT-Untersuchung im Krankenhaus Entwarnung gegeben und erklärt, dass der Angreifer "nur" zwei Wochen fehlen werde. "Glück gehabt", meinte Bierofka dann zur AZ. Verfrüht?

Denn: Ganz so fix dürfte Kargers Genesung doch nicht vonstatten gehen, wie Günther Gorenzel nun erklärte. "Wir sind froh, dass die Bänder nicht durch sind. Aber Nico hat Riesen-Schmerzen, von daher muss an es abwarten", sagte der Löwen-Sportchef. Der 46-Jährige ließ durchblicken, dass die erste Prognose wohl etwas vorschnell gewesen sei. "Vom ersten Tastbefund her dachten wir, dass mehr kaputt ist. Es ist vielleicht etwas aus der Euphorie heraus entstanden, dass er nur zwei Wochen ausfallen wird", erklärte er.

Günther Gorenzel: Kapselverletzungen kompliziert

Leistungsträger Karger ist damit jedenfalls kein Gefallen getan, Sechzig setzt sich und den Akteur nur noch mehr unter Druck. Daher ruderte Gorenzel nun zurück: Bei Kapselverletzungen könne man es "nie so genau sagen, ob zwei Wochen, drei Wochen - wir müssen mal schauen, wie es sich entwickelt", sagte er.

Die Spiele beim 1. FC Nürnberg II (24. Februar), gegen den TSV Buchbach (27. Februar) und beim FV Illertissen (3. März) dürfte der Angreifer somit verpassen. Zum Leidwesen der Sechzger könnte es noch etwas länger dauern, bis sich die Karger-Frage klärt und der Torjäger wieder auf dem Rasen stehen kann.

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