TSV 1860 München muss in Relegation: Das sagt Ex-Spieler Vitus Eicher

Mehr als sein halbes Leben lief er mit einem 1860-Trikot auf, im Winter wechselte Urlöwe Vitus Eicher dann zum 1. FC Heidenheim. Das sagt er zur aktuellen Situation.
| Matthias Eicher
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Hat seinen alten Verein immer noch im Visier: Heidenheim-Keeper Vitus Eicher
Sven Hoppe/dpa Hat seinen alten Verein immer noch im Visier: Heidenheim-Keeper Vitus Eicher

Mehr als sein halbes Leben lief er mit einem 1860-Trikot auf, im Winter wechselte Urlöwe Vitus Eicher dann zum 1. FC Heidenheim. Das sagt er zur aktuellen Situation.

München - Es wäre kurios gewesen. Doch Heidenheim-Trainer Frank Schmidt ließ sich ebenso wenig darauf ein, Ex-Löwe Vitus Eicher im letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den TSV 1860 zwischen die Pfosten zu stellen, wie sich dieser im Vorfeld der Partie dazu bereit zeigte, Interviews geben.

Eicher, 26-jähriger Erdinger und ein absoluter Urlöwe, verbrachte mehr als sein halbes Leben bei Sechzig, wo er das Nachwuchsleistungszentrum durchlief, sein erstes Bundesligaspiel absolvierte und vor zwei Jahren mit einer starken Parade in der Schlussphase des Relegationsrückspiels gegen Hostein Kiel seinen Teil zum Klassenerhalt beitrug.

"Hier ist es ein bisschen ruhiger"

Im Winter geriet sein geplanter Abgang nach Heidenheim zur Wechselposse, weil Ex-Geschäftsführer Anthony Power zunächst eine unnatürlich hohe Ablösesumme aufgerufen hatte, um den Spieler hinterher nach ablösefrei gehen zu lassen. Nun konnte Eicher als Ersatzkeeper des FCH wie der Ex-Heidenheimer Jan Zimmermann auf der Gegenseite nur zusehen, wie seine Elf mit 2:1 siegte und die Blauen in die Relegation schoss.

"Wir hatten uns fest vorgenommen, dass wir im letzten Heimspiel nochmal einen Dreier holen wollen, und wir haben es über die Leidenschaft auch geschafft", erklärte Eicher nach dem Spiel, "ich weiß nicht, ob den Löwen die Leidenschaft gefehlt hat. Es war ein sehr umkämpftes Spiel, man hat gemerkt, was für die Löwen auf dem Spiel steht."

Das Geschehen in München verfolge er "natürlich noch, ich habe noch viele Kontakte zu meinen ehemaligen Mitspielern." Und, so Eicher im Hinblick auf den Unterschied zwischen Löwen-Chaos und dem Provinz-Klub Heidenheim: "Grundsätzlich ist es hier ein bisschen ruhiger. Umso schöner ist es für uns, dass wir Sechster geworden sind. Das ist die beste Platzierung der letzten Jahre - und für uns ein guter Abschluss."

Trotz der Querelen um seinen Transfer drücke er seinem Langzeitverein 1860 noch die Daumen und glaube an einen positiven Ausgang in der Relegation gegen den SSV Jahn Regensburg (26. und 30. Mai): "Ich gehe davon aus, dass Sechzig die Klasse hält. Es werden zwei enge Spiele, aber sie haben genügend Qualität in der Mannschaft. Natürlich wird es schwer, Regensburg hat eine gute Saison gespielt. Aber ich glaube, die Löwen schaffen es."

Einzelkritik: Die Noten für die Löwen

 

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