TSV 1860 München: Markus Fauser: Olympiastadion ist eine Option für 3. Liga

Gerade erst bestätigt Oberbürgermeister Dieter Reiter der AZ eine möglichst baldige Kapazitätserweiterung im Grünwalder Stadion, da bringt 1860-Chef Markus Fauser das Olympiastadion für die 3. Liga ins Spiel. Auch für eine mögliche Aufstiegsrelegation sei das Stadion eine Option.
| Patrick Mayer
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"Servus Olympiastadion", hieß es 2004. Folgt 2018 die Rückkehr ins "Oly"?
sampics/Augenklick "Servus Olympiastadion", hieß es 2004. Folgt 2018 die Rückkehr ins "Oly"?

München - "Das kriegen wir hin!" Diesen Satz sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter gerade erst im Gespräch mit der AZ zu einer Kapazitätserweiterung des Grünwalder Stadions von 12.500 auf 15.000 Zuschauer - und zwar bestensfalls schon in der Winterpause.

Das Entgegenkommen der Stadt bedeutet für den TSV 1860 bestenfalls schon ab März Mehreinnahmen in der Regionalliga Bayern. Aber was ist, falls die Herbstmeister-Löwen im Sommer tatsächlich in die 3. Liga aufsteigen? Die Gegner hießen nicht mehr FC Unterföhring, FC Pipinsried oder SV Schalding - bei allem gebotenen Respekt. Dann ginge es, gemäß aktueller Tabelle, gegen Vereine wie Hansa Rostock, den Karlsruher SC und womöglich den 1. FC Kaiserslautern.

Zieht der TSV 1860 vereinzelt um?

Damit würde Sechzig auf Gegner treffen, die eine komplett andere Fan-Base haben als Regionalligisten. Dabei können die Giesinger schon die Wünsche des eigenen Anhangs wegen der begrenzten Kapazitäten auf Giesings Höhen nicht befriedigen. Was also tun? Geht es etwa doch ins Olympiastadion? Zumindest für vereinzelte Spiele? Hinzukommen die Ost-Klubs mit relativ großen Anteilen an Problemfans.

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"In der 3. Liga hast du andere Mannschaften und andere Sicherheitsanforderungen, das ist ganz klar. Deswegen denken wir perspektivisch. Das Olympiastadion ist sicher eine Möglichkeit, um ausweichen zu können", erklärte nun Löwen-Geschäftsführer Markus Fauser zum Thema.

Fauser: "Werden anderes Stadion brauchen"

Die AZ fragte nach, wollte wissen, wie es perspektivisch aussieht, wo Sechzig in drei, vier Jahren - vielleicht dann sogar wieder in der 2. Liga - spielen soll. "Das Stadion ist für uns ein wichtiges Thema, aber ein Weg mit vielen kleinen Schritten. Wir gehen jetzt auf 15.000 Zuschauer hoch. Dann wird es schwierig, die Kapazität zu erhöhen. Wenn wir jetzt perspektivisch überlegen: In der 3. Liga können wir im Grünwalder spielen. Sollten wir in die 2. Liga zurückkehren, werden wir ein anderes Stadion brauchen", antwortete der Geschäftsführer.

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Fauser weiter: "So viele Möglichkeiten gibt es in München nicht. Eine Bauzeit innerhalb von drei Jahren (für ein neues Stadion, d. Red.) ist nicht möglich. Ein solches Stadion muss also schon da sein. Wir überlegen, welche Anforderungen in der 2. Liga wären. Da sind wir natürlich dran. Wenn wir in die 2. Liga zurückkommen, und das muss der Anspruch aller sein, haben wir die Frage des Stadions. Und da gibt es momentan nur die Option Olympiastadion."

Den vielen Fans und Freunden des Grünwalder Stadions wäre ein Umzug jedoch nur schwer zu vermitteln, da sie gerade erst in ihre geliebte Heimat zurückgekehrt sind. Es bleibt also spannend in der Stadionfrage.

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Wenn heute Relegation wäre, wären sie Sechzig-Gegner

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