TSV 1860 München: Jan Mauersberger motzt in Nürnberg gegen Schiri

Die Szene polarisiert: Kapitän Felix Weber vom TSV 1860 sieht beim 1. FC Nürnberg II die Gelb-rote Karte, weil er zu früh wieder auf das Feld läuft. Stellvertreter Jan Mauersberger kritisiert den Schiedsrichter energisch für dessen Entscheidung.
| Patrick Mayer
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Der Aufreger des Spiels: Nach dem Platzverweis für Felix Weber diskutieren Weber und Jan Mauersberger mit Schiedsrichter Eduard Beitinger.
Rachensteiner/Augenklick Der Aufreger des Spiels: Nach dem Platzverweis für Felix Weber diskutieren Weber und Jan Mauersberger mit Schiedsrichter Eduard Beitinger.

Nürnberg - Drei Punkte hatte Jan Mauersberger im AZ-Interview vor dem Spiel des TSV 1860 beim 1. FC Nürnberg II in der Regionalliga Bayern angekündigt. Am Ende stand in Franken ein 2:2 - und nur ein Punkt.

Kurioser Platzverweis von Felix Weber

Wohl mitentscheidend für den Spielverlauf war eine höchst umstrittene Szene. Das war passiert: Nach 66 Minuten wollte der zuvor bereits verwarnte Löwen-Kapitän Felix Weber wieder aufs Feld laufen, tat dies auch - und sah dafür die Gelb-rote Karte. Angeblich hatte der Schiedsrichter den Innenverteidiger nicht reingewunken.

Die Sechzger sahen das ganz anders, verwiesen auf den Vierten Offiziellen. Mehr noch: Für Mauersberger war die Entscheidung schlicht ein Unding, vorsichtig formuliert. Der Vize-Kapitän kritisierte nach dem Spiel Referee Eduard Beitinger und dessen Assistenten scharf für ihr Vorgehen.

Jan Mauersberger ist sauer

"Am Ende mussten wir nicht nur gegen Nürnberg ankämpfen, sondern auch noch gegen andere. Diese Situation ist für mich sowas von unverständlich", meinte der 32-jährige Innenverteidiger. "Felix war draußen. Ich wusste nicht, was er kurz von der Bank gebraucht hat, vielleicht eine Behandlung. Aber er steht ja immer noch draußen."

Mauersberger erzählte weiter: "So, wie er es geschildert hatte, ist er wohl einen Meter reingelaufen, weil der Offizielle gesagt hatte: ‚Okay‘. Dann soll dieser plötzlich ‚nein, nein, nein‘ gesagt haben. Dann ist der Felix wieder zurück, stand aber noch auf dem Feld. Dann winkt der Vierte Offizielle den Schiedsrichter her, und der stellt ihn vom Platz."

TSV 1860 den Sieg gekostet?

Der einstige Zweitligaspieler echauffierte sich über die vermeintlich unsouveräne Handhabe des Schiedsrichtergespanns. "Das ist nicht nur unsouverän gelöst. Eigentlich gibt es dafür Worte", sagte er weiter, "aber wenn ich die sage, darf ich das nächste Spiel wahrscheinlich auch nicht spielen".

Dennoch eine klare Ansage vom Routinier. Ob der Platzverweis zur Unzeit den Löwen den Sieg gekostet hat? Spekulation! Und wohl nur ein Faktor unter vielen. Umstritten war die Szene allemal.

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