TSV 1860 München: Ismaik fordert Vertrag für Bierofka und will Wünsche erfüllen

Pünktlich zum Start in Nürnberg: Der neue Sprecher von Investor Hasan Ismaik, Saki Stimoniaris, bricht sein Schweigen. In einer Stellungnahme erklärt er die Pläne des jordanischen Geschäftsmanns mit dem TSV 1860: Trainer Daniel Bierofka solle einen langfristigen Vertrag und - möglichst - seine Wünsche erfüllt bekommen.
| Matthias Eicher / Sport
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Hasan Ismaik hat sich (mal wieder) via Facebook zu Wort gemeldet. (Archivbild)
imago/Sven Simon Hasan Ismaik hat sich (mal wieder) via Facebook zu Wort gemeldet. (Archivbild)

Pünktlich zum Start in Nürnberg: Der neue Sprecher von Investor Hasan Ismaik, Saki Stimoniaris, bricht sein Schweigen. In einer Stellungnahme erklärt er die Pläne des jordanischen Geschäftsmanns mit dem TSV 1860: Trainer Daniel Bierofka solle einen langfristigen Vertrag und - möglichst - seine Wünsche erfüllt bekommen.

München - Endlich hat die Investorenseite ihr Schweigen gebrochen: Saki Stimoniaris, neuer Sprecher von Geldgeber Hasan Ismaik, hat am Freitagvormittag im Namen des Jordaniers eine Stellungnahme abgegeben. Thema: Trainer Daniel Bierofka und die Zukunft des TSV 1860.

Hasan Ismaik plant mit Daniel Bierofka

Der 39-Jährige soll langfristig an den Verein gebunden werden. "Nach unserer Ansicht ist Bierofka bei 1860 nicht zu ersetzen. Er verkörpert alles, was wir uns von einem guten Löwen-Trainer erwarten: Qualität, Leidenschaft und Ehrgeiz", erklärte Stimoniaris.

Eine entsprechende Empfehlung habe man bereits an Geschäftsführer Michael Scharold abgegeben.

Hasan Ismaik hat sich (mal wieder) via Facebook zu Wort gemeldet. (Archivbild)
Hasan Ismaik hat sich (mal wieder) via Facebook zu Wort gemeldet. (Archivbild) © imago/Sven Simon

Mehrheitseigner des TSV 1860: Hasan Ismaik. (Foto: imago)

Damit reagiert Ismaik auf die Aussagen von Bierofka, der im spanischen Trainingslager in Oliva Nova erklärt hatte, dass man im Winter eine Gelegenheit zu Vertragsgesprächen habe verstreichen lassen. Bierofka hatte erst kürzlich deshalb ein klärendes Gespräch mit dem Präsidium der Giesinger geführt.

Stimoniaris: "nicht im Amateurfußball einnisten"

Zudem äußerte sich der griechische Betriebsrats-Chef des Münchner Unternehmens MAN, der gleichzeitig mit Ex-Präsident Peter Cassalette Mitte Januar in den Aufsichtsrat und Beirat eingezogen war, über Ismaiks weiteres Vorhaben mit den Sechzgern. Stimoniaris erklärte, dass man den Aufstieg so schnell wie möglich anpeilen müsse: "Wir werden uns im Amateurfußball nicht einnisten. Jedes Jahr in der Regionalliga ist ein verlorenes Jahr."

Lesen Sie hier: Der News-Blog zum Start in Nürnberg

Eine interessante Aussage, nachdem sich die Vereinsbosse immer wieder den Vorwurf gefallen lassen müssen, ebendies im Sinn zu haben: eine "niederklassige" Zukunft im Grünbwalder Stadion auf Giesings Höhen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik peilt mit Daniel Bierofka eine längerfristige Zusammenarbeit beim TSV 1860 München KGaA an und will zeitnah den 2019 auslaufenden Vertrag mit dem Cheftrainer verlängern. "Es ist der ausdrückliche Wunsch von Hasan Ismaik, Daniel Bierofka möglichst lange an den Verein zu binden. Diese Empfehlung haben wir auch so an die Geschäftsleitung weitergegeben", erklärt 1860-Aufsichtsratmitglied und Ismaiks Sprecher Saki Stimoniaris: "Nach unserer Ansicht ist Bierofka bei 1860 nicht zu ersetzen. Er verkörpert alles, was wir uns von einem guten Löwen-Trainer erwarten: Qualität, Leidenschaft und Ehrgeiz."

Bierofka sei neben den einzigartigen Fans und der Mannschaft das Kapital des TSV 1860. "Dementsprechend ist Bierofka für uns die tragende Säule – heute und auch in Zukunft", betont Stimoniaris und schiebt nach: "Wir von unserer Seite werden alles dafür tun, dass Bierofkas Wünsche erfüllt werden. Er und seine Mannschaft haben es verdient, unterstützt zu werden."

Für den MAN-Betriebsratschef ist die Regionalliga Bayern nur eine Durchgangsstation: "Wir wollen in den Profifußball zurück. Alles andere ist für uns und zehntausende Löwen-Fans unvorstellbar. Wir werden uns im Amateurfußball nicht einnisten. Jedes Jahr in der Regionalliga ist ein verlorenes Jahr. Wir haben in Trainer und Mannschaft das vollste Vertrauen und wünschen viel Glück für den Start in Nürnberg."

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