TSV 1860 München: Gorenzel schlägt attraktives Russland-Angebot aus

Der Löwen-Sportchef sieht seine Zukunft in Giesing – und macht weiter Druck auf Geschäftsführer Michael Scharold.
| Patrick Mayer
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Sportchef der Löwen: Günther Gorenzel.
sampics/Augenklick Sportchef der Löwen: Günther Gorenzel.

München - Das neue Jahr wird ein Jahr der langfristigen Entscheidungen beim TSV 1860, daran gibt es unter Beobachtern von "Münchens großer Liebe" keinen Zweifel. Eine weitreichende Entscheidung erwartet der Löwen-Sportchef schon in wenigen Tagen – und entschied sich gegen ein anderes lukratives Angebot.

Gorenzel: "Wäre sehr attraktive Aufgabe gewesen"

"Ich habe etwas abgelehnt, was ich Anfang des Jahres hätte machen können. Die Aufgabe wäre sehr attraktiv gewesen. Es gibt ja Ligen, die erst im Winter beginnen. Und aus einer lag ein sehr interessantes Angebot auf dem Tisch", erzählt Günther Gorenzel der AZ, ohne zu präzisieren. Demnach handelte es sich um eine Offerte aus Russland, wo der 47-Jährige zwischen Dezember 2009 und April 2011 als Co-Trainer bei Rubin Kasan gewirkt hatte. Sein Ziel sei es aber, langfristig in Giesing "an diesem hochinteressanten Projekt" zu arbeiten, erklärt der Österreicher.

Er geht fest davon aus, dass er Anfang Januar den langersehnten Vertrag als Geschäftsführer Sport unterschreiben wird. "Mit dieser Zielsetzung fahre ich am 3. Januar nach München", sagt der Sportliche Leiter, der zwischen Weihnachten und Neujahr im Skiurlaub war.

Als Sechzig Christl verabschiedet, fließen die Tränen

Günther Gorenzel erhöht Druck auf Scharold

Gorenzel erhöht nochmal den Druck auf Geschäftsführer Michael Scharold. "Ich gehe davon aus, dass der Verein dieselbe Zielsetzung hat und wir Anfang des Jahres den Vertrag unterschreiben", sagt er. "Ich bin guter Dinge. Deswegen lasse ich mich weiter darauf ein, damit wir gemeinsam was aufbauen."

Die Sechzger hatten den Alles-Löwen, der Coach Daniel Bierofka meist von Montag bis Mittwoch als Trainer ersetzt, bislang warten lassen. Obwohl Mehrheitseigner Hasan Ismaik sein Okay für die Beförderung gegeben hatte – und ankündigte, die Gehaltserhöhung zu übernehmen. "Interessant wird es jetzt, wenn wir die Zahl X von Herrn Scharold bekommen. Die Zielsetzung wird sich, und das wird jeder verstehen, an dieser Zahl X orientieren, keine Frage", meinte der Sportchef mit Blick auf das Budget für die kommende Saison.

Im Januar sind Spielerverkäufe wahrscheinlich, just, um dieses Budget schon jetzt zu entlasten. Das weiß Gorenzel – und verneinte mögliche Abgänge im Wintertransferfenster nicht.

Lesen Sie hier: Der Etat zeigt - Haching macht einen besseren Job als der TSV 1860

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