TSV 1860 München: Die Stimmen zum Pokal-Aus gegen den FC Ingolstadt

Sie schenkten sich bis zum Schluss nichts. Und doch verloren die Münchner Löwen den Kampf am Ende. Doch die Spieler sind zufrieden mit ihrer Leistung beim 1:2 gegen den FC Ingolstadt.
| Matthias Eicher
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Jan Mauersberger fliegt in der Nachspielzeit vom Platz. Dennoch ist der Verteidiger mit der Löwen-Leistung gegen Ingolstadt zufrieden.
Augenklick Jan Mauersberger fliegt in der Nachspielzeit vom Platz. Dennoch ist der Verteidiger mit der Löwen-Leistung gegen Ingolstadt zufrieden.

Sie schenkten sich bis zum Schluss nichts. Und doch verloren die Münchner Löwen den Kampf am Ende. Die Spieler sind zufrieden mit ihrer Leistung beim 1:2 gegen den FC Ingolstadt. Nur Keeper Alexander Strobl gibt sich selbstkritisch. 

München - 1:2 hieß es nach 97 Minuten Pokalfight. Der TSV 1860 München war lange in Rückstand, schaffte durch Kapitän Felix Weber den Ausgleich, ehe ein Strafstoß für Ingolstadt das Erstrunden-Aus besiegelte. Die Spieler sind dennoch stolz auf ihre Leistung - auch wenn das Ergebnis bitter ist. Die AZ fasst die Stimmen zum Spiel zusammen. 

Innenverteidiger Jan Mauersberger: "Wir haben einen tollen Kampf gezeigt und ein gutes Spiel gemacht, haben Moral bewiesen nach dem 0:1. Leider nochmal in Rückstand geraten. Jeder von den jungen wollte sich beweisen. Wir können stolz auf uns sein. Hätten Ingolstadt gerne mit einer Niederlage heimgeschickt. Jetzt kommt wieder Regionalliga, das ist wichtig für uns, da wollen wir an den start anknüpfen. Wir sind auf einem guten Weg."

Timo Gebhart. Spielmacher und Antreiber gegen Ingolstadt: "Das ist sehr bitter. Wir haben gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Keiner macht dem Torwart einen Vorwurf. Er hat auch zwei, drei weltklasse gehalten. Klar war Ingolstadt einen Tick besser, hatten mehr Chancen und hätten alles klar machen können. Verlieren ist immer scheiße. Der Elfmeter war sehr kleinlich. Die Stimmung war Wahnsinn bis zum Schluss."

Torwart Alexander Strobl über die Gegentore: "Ich muss ehrlich sagen: Ich muss es mir erst anschauen. Mehr wie stellen kann ich einen Stürmer nicht. Auf gut österreichisch: Es ist scheiße. Wir wollten weiterkommen und haben es verpasst. Drumherumreden bringt eh' nix, also gebe ich es ehrlich zu: Das 1:0 geht auf meine Kappe. Das bringt mir auch nix, dass ich ein, zwei Dinger gehalten habe. Biero hat mir heute das Vertrauen geben. Ich bin alt genug und kann mit Niederlagen umgehen - daraus muss man lernen."

Löwen-Coach Daniel Bierofka: "In der Anfangsphase haben wir es sehr ordentlich verteidigt, haben wenig zugelassen. Alex hat sich falsch entschieden, rauszukommen. Da wäre er wohl besser auf der Linie geblieben. In der Halbzeit haben wir gesagt: Okay 1:0, es ist noch nichts entschieden, hinten raus können wir treffen. Ingolstadt hätte auch früher treffen können. Wenn Kilian Jakob energischer gegen den Ball geht, ist ein Tor drin. Im Großen und Ganzen kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben hinten raus alles versucht, auch mit den Fans im Rücken."

... zum Schiedsrichter: "Ich bin Regionalligatrainer und verdiene noch nicht so viel. Deswegen will ich mich nicht äußern, nicht, dass ich noch eine Strafe bekomme. Die Gelbe Karte am Schluss gegen Mauersberger muss nicht sein."

…zu Pressesprecherin Lil Zercher, die ihren letzten Arbeitstag hatte: "Wir haben einiges zusammen durchgemacht, gerade im letzten Jahr. Ich weiß, wie sehr du an dem Verein hängst."

Lesen Sie hier: 1:2 gegen Ingolstadt - aus im DFB-Pokal - Sensation verpasst: Die Löwen in der Einzelkritik

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