TSV 1860 München: Das Werben um Freistoßkünstler Levent Aycicek

Levent Aycicek hat wohl mehrere Anfragen von anderen Clubs. Verpflichten die Löwen den Leihspieler fest von Werder Bremen oder lassen sie einen weiteren Leistungsträger ziehen?
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Einer der Lichtblicke bei den Löwen: Levent Aycicek.
Rauchensteiner/Augenklick Einer der Lichtblicke bei den Löwen: Levent Aycicek.

München – Seit Anfang der Woche ist die Ausgangssituation für die Spieler des TSV 1860 völlig neu. Vitor Pereira ist da, der neue Cheftrainer. Prompt kursieren Gerüchte, wie viele Profis denn nun aussortiert werden sollen.

Einer dürfte sicher nicht dazugehören: Levent Aycicek. Der Leihspieler von Werder Bremen ist vielleicht der Gewinner der vergangenen Wochen. Zuletzt gegen Heidenheim war der 22-Jährige bester Löwe. Vier Tore hat der Flügelspieler in den letzten acht Liga-Spielen erzielt, hinzu kommen zwei Vorlagen. Doch Aycicek ist nur bis Saisonende ausgeliehen. Zuletzt versprach Investor Hasan Ismaik Investitionen in Höhe von 50 bis 100 Millionen Euro, hauptsächlich für die Verpflichtung von Spielern.

Der Plan war ursprünglich, dass Aycicek nach Bremen zurückkehrt

Geld, das auch in einen Transfer von Aycicek fließen soll? Nach AZ-Informationen ist die Konkurrenz groß. Dem Mittelfeldspieler sollen mehrere Anfragen für den Sommer vorliegen. Doch: Die Entscheidung, wie es weitergeht, liegt bei Werder, bei den Hanseaten hat Aycicek noch Vertrag bis Sommer 2018. Den Informationen zufolge gab es noch kein klares Signal der Bremer. 1860 wurde indes auch nicht vorstellig. Ohnehin sei der Plan gewesen, dass Aycicek eineinhalb Jahre ausgeliehen werde, um im Sommer 2017 nach Bremen zurückzukehren.

Bierofka als Co-Trainer?

Ein Transfer nach Giesing ist dennoch ein realistisches Szenario. Denn: Aycicek soll sich in München sehr wohl und bei 1860 bestens aufgehoben fühlen. Hinzukommt, dass er ein Spielertyp ist, wie ihn Pereira schätzt. Der Portugiese lässt seine Mannschaften hoch stehen, versucht, mit bedingungslosem Pressing- und Gegenpressing den Gegner erst gar nicht zum Spielaufbau kommen zu lassen. Dazu braucht der 48-Jährige wendige Tempodribbler, die den ersten und zweiten Ball zum Mitspieler bringen. Aycicek passt in dieses Anforderungsprofil.

Seine enorme Gefahr bei Standards nicht zu vergessen. Das Werben um den Freistoßkünstler ist eröffnet.

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