TSV 1860 München: Daniel Bierofka rüffelt Timo Gebhart

Stunk bei den Löwen: Trainer Daniel Bierofka rügt Spielmacher Timo Gebhart nach dessen schwacher und lustloser Leistung beim SV Seligenporten. Und der Coach stellt klar, dass er den ehemaligen Bundesliga-Profi gleich behandelt wie alle anderen Spieler auch.
| Patrick Mayer
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Timo Gebhart enttäuschte gegen Seligenporten auf ganzer Linie - und wurde ausgewechselt.
imago Timo Gebhart enttäuschte gegen Seligenporten auf ganzer Linie - und wurde ausgewechselt.

Seligenporten - Das sieht nach Ärger aus beim TSV 1860: Coach Daniel Bierofka wies nach dem 0:0 bei Abstiegskandidat SV Seligenporten Spielmacher und Ex-Bundesliga-Spieler Timo Gebhart mit harten Worten zurecht. Der einstige Profi des VfB Stuttgart hatte in der Oberpfalz auf ganzer Linie enttäuscht, bekam für seinen regelrecht lustlosen Auftritt die AZ-Note 5.

Gebhart war angefressen

Nach seiner Auswechslung in der 61. Minute hatte Gebhart gemotzt, nur widerwillig den Handschlag gegeben. Kein Zweifel: Der 28-Jährige war richtig angefressen. Dabei hatte er zuvor auf dem Platz selbst keine Argumente gesammelt. Er blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Es folgten deutliche Worte vom Trainer.

"Ich wollte mit Markus (Ziereis, d. Red.) mehr Präsenz und den Flügel doppelt besetzt haben. Und ich habe auch nicht das Gefühl gehabt, dass Timo heute unbedingt frisch war, auch in seinen Umschaltsituationen nach hinten. Egal, welcher Spieler das dann auch ist: Wenn ich merke, dass ein Spieler müde ist oder an einem Tag nicht seine Leistung abrufen kann, reagiere ich darauf", erklärte Bierofka auf Nachfrage der AZ zur Auswechslung seines Regisseurs. "Das ist meine Entscheidung, Ende. Die hat jeder zu akzeptieren. Das ist wie bei jedem anderen Spieler auch. Er hat keine Ausnahmestellung hier. Wenn ich nicht zufrieden bin, reagiere ich."

Die Einzelkritik zur Nullnummer in Seligenporten

Klare Kante vom Coach. Die Botschaft dahinter kam beim Spieler offenbar an. "Ich bin ausgewechselt worden wie zwei andere auch. Nächste Woche gebe ich wieder mein Bestes. Es war nicht mein Tag heute", meinte der Allgäuer auf Nachfrage der AZ zu der Situation. "Es war kein guter Tag heute, von mir nicht, von der Mannschaft nicht. Deswegen kam es zu dem Unentschieden."

Aussprache mit Bierofka?

Ein extra Aussprache sei seiner Meinung nach aber nicht notwendig, "heute haben wir dreimal ausgewechselt. Da müssten ja immer alle drei dann mit dem Trainer reden", sagte er weiter. Keine Aussprache also? Ob Bierofka das nach dem Lustlos-Auftritt seines Leaders genauso sieht?

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