TSV 1860: Marco Hiller hadert mit der Löwen-Serie

Seit dem Torhüterwechsel Anfang November hat sich Marco Hiller als Stammkeeper beim TSV 1860 etabliert. Trotz der zuletzt starken Serie richtet der Ur-Löwe den Blick in der Tabelle nach unten. "Unser Ziel bleiben vorerst die 46 Zähler, die für den Klassenverbleib ausreichen sollten", sagt der Keeper.
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Marco Hiller läuft seit der U12 für den TSV 1860 auf.
Rauchensteiner/Augenklick Marco Hiller läuft seit der U12 für den TSV 1860 auf.

München - 17 Mal hütete Marco Hiller in der laufenden Saison das Tor des TSV 1860 - noch kein einziges Spiel ging verloren. Auch dank dem 23-Jährigen sind die Löwen aktuell die Mannschaft in den drei höchsten deutschen Spielklassen, die mit 13 Partien in Folge am längsten ungeschlagen ist.

Noch lautet das Ziel an der Grünwalder Straße aber Klassenerhalt, wie Hiller im Interview mit "dfb.de" erklärt: "Unser Ziel bleiben vorerst die 46 Zähler, die für den Klassenverbleib ausreichen sollten. Bis dahin fehlen uns aktuell noch sieben Punkte. Je eher wir diese erreicht haben, umso früher können wir dann schauen, was danach noch möglich ist."

TSV 1860: Marco Hiller hadert mit Unentschieden

Aktuell belegen die Löwen Rang acht in der Tabelle, der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt vier Zähler. Eine Konstellation, über die Sechzig vor der Saison wohl froh gewesen wäre. Hiller hadert dennoch: "Bei sieben Unentschieden während unserer Serie ohne Niederlage hätten wir schon jetzt mehr Zähler auf dem Konto haben können. Bei den meisten Remis waren wir dem Sieg näher. Aber wer weiß, wozu die vielen Unentschieden noch nützlich sein werden?"

Am Samstag wollen die Löwen bei Carl Zeiss Jena (14 Uhr/Magenta Sport, BR und im AZ-Liveticker) den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. In die Partie gegen den FCC, der seit dem dritten Spieltag am Tabellenende steht und aktuell 15 Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz hat, geht Sechzig als Favorit. Hiller warnt jedoch davor, Jena auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir dürfen Jena aufgrund des letzten Tabellenplatzes auf keinen Fall unterschätzen. Der FCC hat gegen uns wenig zu verlieren und bereits gezeigt, dass er andere Mannschaften ärgern kann", sagt der Torhüter und fordert von seinen Teamkollegen, die Partie genauso anzugehen, "als wenn wir gegen den Tabellenführer spielen."

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