TSV 1860: Löwen-Demontage ist ein Warnsignal für die Zukunft

Der TSV 1860 geht mit einer B-Elf bei Abstiegskandidat Carl Zeiss Jena chancenlos unter. Die Art und Weise der Niederlage lässt für die Zukunft nichts Gutes erahnen.
| Patrick Mayer
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Geschlagen: die Löwen in Jena. So wird es nächste Saison richtig Probleme geben, meint Patrick Mayer, Fußballchef der AZ Digital.
AZ-Montage/imago/Christoph Worsch Geschlagen: die Löwen in Jena. So wird es nächste Saison richtig Probleme geben, meint Patrick Mayer, Fußballchef der AZ Digital.

Marco Hiller konnte einem leidtun am Samstagnachmittag, in Jena, unterhalb der thüringischen Kernberge. Dort, wo das Ernst-Abbe-Sportfeld steht.

Marco Hiller wurde im Stich gelassen

Nicht, weil der 22-jährige Torwart beim blamablen 0:4 des TSV 1860 bei Carl Zeiss das zweite Tor des Abstiegskandidaten mit einem fatalen Fehlpass vorbereitet hatte. Sondern, weil er von seinen Kollegen phasenweise im Stich gelassen wurde und Angriff um Angriff der Jenaer über ihn hereinbrach.

Der Auftritt der Sechzger war wie ein einziges warnendes Signal. Denn die Giesinger waren mit einer B-Elf angereist. Was, glaubt man Löwen-Trainer Daniel Bierofka und Sportchef Günther Gorenzel, in der kommenden Saison angesichts des Konsolidierungskurses zum Normalfall werden könnte.

TSV 1860 völlig inspirationslos

Inspirationslos, orientierungslos, chancenlos - so spielten die Giesinger beim Abstiegskandidaten. Freilich ging es angesichts der Tabellensituation um nichts mehr für den TSV. Aber diese Leistung war schlicht ernüchternd. Man könnte auch sagen: Holen die Verantwortlichen nicht mehrere Verstärkungen, droht den Löwen nächste Saison der Abstieg aus der Dritten Liga.

Lesen Sie hier: Pyro-Eklat und Krawalle bei 1860-Spiel in Jena

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