TSV 1860: Löwe Sascha Mölders kritisiert Transferwahn in Deutschland

Nach der Pleite im DFB-Pokal ist Sascha Mölders bei "Blickpunkt Sport" im BR zu Gast. Der Stürmer des TSV 1860 sagt in der Sendung bemerkenswerte Sätze zum ausufernden Transfermarkt in der Bundesliga.
| Patrick Mayer
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Schoss den TSV 1860 in die Dritte Liga: Sascha Mölders.
imago/Eibner Schoss den TSV 1860 in die Dritte Liga: Sascha Mölders.

München - Nur kurz nach der Niederlage im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel hat Löwen-Stürmer Sascha Mölders zu einer bemerkenswerten Kritik am Transfermarkt in Deutschland angesetzt.

"Wir haben gute junge deutsche Spieler. Dann werden 17 oder 18 Jahre alte Spieler aus dem Ausland geholt, das verstehe ich nicht. Dann werden im Seniorenbereich 30 Millionen Euro oder so für Spieler aus dem Ausland ausgegeben, das verstehe ich nicht", sagte der 33-jährige Angreifer in der Sendung "Blickpunkt Sport" im BR.

Mölders spricht über seine Zukunft

Mölders sprach in der Sendung auch über seine Zukunft, erklärte, dass er gerne Fußballtrainer werden wolle. "Das ist das, was ich möchte, demnächst mal meinen Trainerschein angehen. Ich bin bald 33 und muss schauen, was ich dann mache", sagte er und deutete an, dass seine Fußballerkarriere nicht mehr allzu lange dauern dürfte. Mölders hatte in der Rückrunde 2016/17 neben seinem eigenen Job als damaliger Zweitligaspieler der Sechzger den Landesligaklub SV Mering trainiert, diesen immerhin zur zweitbesten Rückrundenmannschaft gemacht.

Damals intervenierten jedoch die Löwen mit dem Verweis, dass sie diese Nebenbeschäftigung nicht dulden wollen. Mering trennte sich daraufhin von Möders, der nun sagte: "Ein Jahr habe ich jetzt nicht trainiert und ich muss sagen, dass es mir fehlt."

Mölders nennt Klassenerhalt als Ziel

Doch vorerst wird sich der Publikumsliebling weiter auf den TSV 1860 konzentrieren. "In Aalen wollen wir unbedingt punkten. Wir sind aufgestiegen. Unser Ziel ist der Klassenerhalt, alles was dazukommt, nehmen wir gerne", meinte er in "Blickpunkt Sport" weiter. Erst soll also der Klassenerhalt her, und irgendwann mal dann der Trainerschein. Erstrebenswerte Ziele für Sascha Mölders.

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