TSV 1860: Junglöwe Pongracic feiert "solides Debüt" gegen Sandhausen

Zweitliga-Debüt im Abstiegskampf? Kein Problem für Marin Pongracic. Der Junglöwe zählte beim enttäuschenden 1:1 gegen den SV Sandhausen am Ostersonntag zu den besten Sechzgern. "Er hat Sicherheit ausgestrahlt, einen guten Ball nach vorne gespielt"
| P. Mayer
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Marin Pongracic war einer der Lichtblicke bei seinem Debüt.
Rauchensteiner/ Augenklick Marin Pongracic war einer der Lichtblicke bei seinem Debüt.

München - Sechzig wird Typen brauchen, wenn es im Saison-Endspurt gegen den Abstieg geht. Ein Youngster hat beim 1:1 gegen den SV Sandhausen eine beeindruckende Bewerbung hinterlassen: Marin Pongracic (AZ-Note 2). Der 19-jährige Innenverteidiger gab sein Profidebüt, weil Felix Uduohkai erkältet ausfiel. Ein Nachteil? Mitnichten.

Pongracic, ansonsten im Kader des Regionalligateams, spielte abgebrüht, hatte 72 Ballaktionen (Top-Wert aller Feldspieler) und schaltete sich immer wieder in die Offensive mit ein. Nervosität? Fehlanzeige. "Er hat defensiv sehr viele Zweikämpfe gewonnen, hatte einen guten Spielaufbau", meinte Kai Bülow. Auf Nachfrage der AZ sagte der Routinier zum Offensivdrang seines jungen Abwehrkollegen: "Wenn einer das macht und die Bälle verliert, müssen wir drüber reden. Aber wenn er es so macht, ist es sehr gut. Er hat viele Pässe in die Tiefe gespielt, die sehr gut waren."

Und er jubelte mit, als sei er ewig dabei. Nach Bülows Kopfballtor war Pongracic der erste Gratulant. "Er hat Sicherheit ausgestrahlt, einen guten Ball nach vorne gespielt", meinte Spielgestalter Michael Liendl. "Es war ein solides Debüt."

Dickes Lob vom U21-Trainer Bierofka

Deutlich euphorischer analysierte Daniel Bierofka jüngst die Fähigkeiten des selbstbewussten Abwehrmannes. "Von den Voraussetzungen her sind seine Möglichkeiten überragend", sagte der Coach der U21 - und meinte nicht nur die Spieleröffnung. Pongracic ist angesichts seiner Körpergröße (1,89 Meter) robust, wirkt dennoch leichtfüßig.

Für die Löwen-Fans gibt es einen Schönheitsfehler: Pongracic wechselte 2013 von der U16 des FC Bayern zum FC Ingolstadt, ehe es zurück nach Giesing statt nach Harlaching ging. Sie werden es dem Youngster verzeihen. Schließlich braucht Sechzig Typen. Trainer Vitor Pereira hat nun einen mehr davon.

 

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