TSV 1860: Günther Gorenzel muss warten - Sportbudget weiter unklar

Das Budget des TSV 1860 für die neue Saison steht weiter nicht fest – bis zum 1. März wird’s Klarheit geben. Sportchef Günther Gorenzel braucht weiter Geduld.
| Matthias Eicher
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Wartet auf den neuen Etat: Geschäftsführer Günther Gorenzel vom TSV 1860.
sampics/Augenklick Wartet auf den neuen Etat: Geschäftsführer Günther Gorenzel vom TSV 1860.

Das Budget des TSV 1860 für die neue Saison steht weiter nicht fest – bis zum 1. März wird’s Klarheit geben. Der bisherige Sportchef Günther Gorenzel braucht weiter Geduld.

München - Die "Zahl X" dürfte den Fans des TSV 1860 mittlerweile geläufig sein. Keine konkrete Größe, sondern der Ausdruck, den der bisherige Sportchef Günther Gorenzel schon vor seiner Beförderung zum Geschäftsführer Sport öfter in den Mund genommen hatte. Wie der 47-Jährige gestern erklärte, steht die Höhe des Sportbudgets für die kommende Spielzeit auch nach der Aufsichtsratssitzung am Sonntag noch nicht fest.

"Ich habe dort meine Überlegungen präsentiert und warte auf das Ergebnis", erklärte Gorenzel gestern und verwies auf baldige Klarheit: "Fakt ist, dass wir bis 1. März die Unterlagen für die Lizenzierung einreichen müssen. Dann stehen die Ergebnisse fest." Dabei könne der Österreicher "nicht beurteilen", ob es zwischen den Gesellschaftern zu einer Annäherung gekommen sei.

TSV 1860: Günther Gorenzel plant mehrgleisig

Ob es aufgrund der grundsätzlichen Ablehnung weiterer Darlehen und Genuss-Scheine von Investor Ismaik durch Sechzigs Vereinsbosse einen Konsolidierungskurs hinausläuft oder doch noch weitere Fremdmittel eingeplant werden könnten, wollte er weder bejahen noch verneinen: "Das lasse ich jetzt mal offen. Für mich ist wichtig, die Euphorie nach Cottbus mitzunehmen. Darauf fokussiere ich mich auch."

Gorenzel erklärte lediglich, dass er dem neubesetzten Aufsichtsrat verschiedene Szenarien vorgestellt habe: "Wir haben in unseren Überlegungen mehrgleisige Planungen, Richtung Profis und Richtung Nachwuchsleistungszentrum. Von diesem Ergebnis werden die Entscheidungen abhängen."

Dann sei die vielfach beschriebene "Zahl X am Tisch, die eigentlich schon früher schön gewesen wäre. Den Verzug und das wohl deutlich geringere Budget müsse Gorenzel "so akzeptieren und das Beste daraus machen", zudem werde man "nach interner Absprache" eine "ganz klare Zielsetzung nach außen kommunizieren". Spätestens am 1. März wird sie somit Formen annehmen, die ominöse "Zahl X." Dann wissen Gorenzel und 1860, wohin die Reise geht. Die Löwen und der X-Faktor.

Bilder: Das sind die Spieler des TSV 1860 München

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