TSV 1860: Ex-Löwe Florian Hinterberger sieht Situation bei Sechzig kritisch

Mitte September startet der TSV 1860 in seine dritte Drittliga-Spielzeit - auch dieses Mal scheinen die Chancen auf einen Aufstieg gering. Ex-Löwe Florian Hinterberger: "Die Situation seit 2017 ist nur noch unbefriedigend."
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Florian Hinterberger war insgesamt dreimal in unterschiedlichen Funktionen für den TSV 1860 aktiv. (Archivbild)
sampics/Augenklick Florian Hinterberger war insgesamt dreimal in unterschiedlichen Funktionen für den TSV 1860 aktiv. (Archivbild)

München - Florian Hinterberger hat mit den Löwen einiges erlebt: Anfang der 90er stieg er mit Sechzig in die 2. Bundesliga auf, nach der Jahrtausendwende bildete er als Coach der Amateure unter anderem die späteren Nationalspieler Benny Lauth oder Andreas Görlitz aus und Jahre später erlebte als Sportdirektor den Einstieg von Hasan Ismaik beim TSV 1860.

Auch heute verfolgt der mittlerweile 61-Jährige die Geschehnisse bei seinem Ex-Klub genau, die Entwicklungen in den vergangenen Jahren sieht er kritisch. "Die Situation seit 2017 ist nur noch unbefriedigend", sagt Hinterberger im Interview mit dem Fanblog "sechzger.de".

Hinterberger: "Das Ganze ist mittlerweile höchst kompliziert"

Ein Aufstieg gestalte sich in der aktuellen Gemengenlage schwierig: "Höchstverschuldet, Stadionproblem, eine immer mehr gespaltene Fangemeinschaft. Uneinigkeit über den generellen Plan: Will man Erfolg und besthöchste Liga oder weiter unten mit Grünwalder Stadion und Nostalgie? Das Ganze ist mittlerweile höchst kompliziert und sicherlich keine Voraussetzung für sportlichen Erfolg." Einen Ausweg aus der festgefahrenen Lage sieht auch er aktuell nicht.

Bei den Löwen ist man sich der Situation bewusst. Nachdem sich die Sechzger noch in der Vorsaison bis zum letzten Spieltag Chancen auf einen Aufstieg ausrechnen konnten, war man in diesem Sommer zum Umbruch gezwungen. Mit Efkan Bekiroglu und Aaron Berzel musste der Klub zwei Stammspieler ziehen lassen, auch für eine Verlängerung von Youngster Noel Niemann fehlte das Geld.

Dank des gemeinsam von den Gesellschaftern erarbeiteten Basispakets ist die finanzielle Grundlage für die kommende Saison zwar gelegt, Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel mahnte jedoch bereits vor Wochen zu einer "sehr, sehr realistischen Erwartungshaltung".

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