Anpassungen am 1860-Trikot: Ausrüster Societas hört auf das Feedback der Fans
Die Wünsche der Löwen-Fans werden erhört: Der neue 1860-Ausrüster Societas nimmt das Feedback der Anhänger an und passt das Trikot an.
Insgesamt kamen die Leibchen, die im Sommer unter großem Zeitdruck designt und produziert wurden, bei den Fans zwar immens gut an. Auf Social Media merkten viele allerdings an, dass das Societas-Wappen und das Logo der Fußballabteilung, das aktuell anstelle des achteckigen Löwen-Emblems die Brust ziert, zu weit seitlich platziert sind. Der Münchner Sportartikelhersteller kündigt daher an, beide Wappen künftig etwas zentraler auf die Trikots aufzudrucken.
Künftig auch Spielernamen auf den 1860-Trikots
"Der TSV München von 1860 arbeitet mit Hochdruck am neuen Onlineshop und befindet sich aktuell in den letzten Schritten des technischen und organisatorischen Setups", teilten Ausrüster und Klub zudem mit. Ein wenig muss sich der Anhang also noch gedulden, bis er die Trikots erwerben kann. Und weiter: "An dieser Stelle wollen wir auch kurz sagen, dass wir all eure Kommentare lesen. Wir sind im Hintergrund weiterhin akribisch an der Entwicklung aller Trikots und anderer Artikel dran. Das Ganze ist und bleibt eben ein Work in Progress."
Zudem gibt es eine weitere Änderung: Künftig werden auf der Rückseite der Leibchen auch die Spielernamen geflockt, das war in den bisherigen Spielen nicht der Fall gewesen. Diese werden in Großbuchstaben unterhalb der Rückennummer zu sehen sein.
1860 erinnert beim Pokalspiel gegen Kiel an OEZ-Opfer
Für das Pokalspiel gegen Holstein Kiel am kommenden Samstag (18 Uhr) haben sich die Verantwortlichen außerdem eine besondere Aktion ausgedacht. Da Rückenwerbung im Pokal untersagt ist, wird daher nicht der Spruch "Football for the People" (ermöglicht durch eine Crowdfunding-Kampagne der Fanszene, die mehr als 350.000 Euro einbrachte) zu sehen sein, sondern das Logo der Initiative "München Erinnern" sowie die Namen der neun beim Attentat im Olympia-Einkaufszentrum 2016 ermordeten Menschen.

Unter den Opfern des Anschlags befand sich auch ein ehemaliger 1860-Jugendspieler.

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