Trainingsbedingungen "nicht gut": Die Löwen und das Platzproblem

1860-Trainer Daniel Bierofka hat sich über die suboptimalen Trainingsbedingungen an der Grünwalder Straße geäußert. Dort haben die Sechzger derzeit gleich ein dreifaches Problem.
| Matthias Eicher / Sport
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Vor allem im Test gegen Wacker Innsbruck hatten die Löwen ein Schneeproblem auf dem Kunstrasen, doch auch das Trainings auf den Rasenplätzen ist nicht uneingeschränkt möglich.
Rauchensteiner/Augenklick Vor allem im Test gegen Wacker Innsbruck hatten die Löwen ein Schneeproblem auf dem Kunstrasen, doch auch das Trainings auf den Rasenplätzen ist nicht uneingeschränkt möglich.

München - Fußballplätze hat der TSV 1860 eigentlich genug. Eigentlich, denn: Derzeit erlauben es die Voraussetzungen an der Grünwalder Straße Trainer Daniel Bierofka und seiner Mannschaft jedoch nicht, unter optimalen Bedingungen zu trainieren.

Auf die Frage, ob er sich angesichts der aktuellen Wetterlage auf das Trainingslager in Oliva Nova (3. bis 10. Februar, nahe Valencia) und die spanische Sonne freue, antwortete der 38-Jährige: "Das ist ja erst in zwei Wochen, also haben wir vorher noch ein bisschen Zeit."

Bierofka: Qualität des Trainings könnte leiden

Zeit, die sich hoffentlich auch produktiv nutzen lässt, denn: "Die Trainingsbedingungen sind natürlich nicht so gut." Was Bierofka meint: An der Grünwalder Straße gibt's gleich mit drei Plätzen ein Problem. Der Hauptplatz am Löwen-Stüberl sei laut "Biero" durch Schnee und Regen "sehr matschig" geworden, "wenn wir öfter draufgehen, machen wir ihn endgültig kaputt. Dann leidet auch die Qualität des Trainings darunter."

Jener weitere, hinten rechts auf dem Trainingsgelände gelegene Rasenplatz, auf dem die Sechzger in der Vergangenheit öfter zu trainieren pflegten, ist aktuell ebenfalls keine Alternative: Der Platz ruht, das Anwachsen des neuen Rasen gestaltet sich dort wegen der umliegenden Bäume problematisch.

Kunstrasenplatz "nicht optimal für das ein oder andere Gelenk der älteren Spieler"

Dadurch sind die Löwen in den letzten beiden Testspielen auch auf den Kunstrasenplatz ausgewichen, was Bierofka ob der erhöhten Belastung als "nicht optimal für das ein der andere Gelenk meiner älteren Spieler" wie Torjäger Sascha Mölders oder Abwehr-Routinier Jan Mauersberger bezeichnete: "Das haut schon rein."

Investor Hasan Ismaik hatte erst Ende 2016 eine Erneuerung des Rasens inklusive Rasenheizung abgesegnet, auch der Kunstrasen wurde ausgetauscht. Das hatte zwar für eine grundsätzliche Verbesserung der Trainingsbedingungen gesorgt, gegen die winterlichen Witterungsbedingungen sind die Sechzger selbstredend machtlos.

Am Ende des Tages müsse man laut Bierofka dennoch irgendwie zusehen, "dass wir unser Trainingsprogramm durchkriegen." Helfen würde, wenn der Winter den Sechzgern keine weiteren Streiche spielen würde.

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