Stimoniaris: "Löwen befinden sich seit 14 Jahren im Sinkflug"

Saki Stimoniaris wehrt sicht gegen Vorwürfe, die Investorenseite beim TSV 1860 München wolle einen eigenen Verwaltungsrat bei der MItgliederversammlung im Sommer stellen. "Für mich gibt es nur ein Sechzig", so Ismaiks Sprecher.
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Saki Stimoniaris (2. v. li.) ist erst Mitte Januar in den Aufsichtsrat und Beirat des TSV 1860 München eingezogen.
sampics/Augenklick Saki Stimoniaris (2. v. li.) ist erst Mitte Januar in den Aufsichtsrat und Beirat des TSV 1860 München eingezogen.

München - "Wir mischen uns nicht in den Wahlkampf des Vereins ein", ließ Saki Stimoniaris am Montag mitteilen. Anderslautende Meldungen entsprächen nicht der Wahrheit. "Wir befürworten einen starken e.V. Wenn sich weitere kompetente Löwen einem Ehrenamt stellen, würde uns das sehr freuen", so Stimoniaris, der Sprecher von Hasan Ismaik bei den Löwen ist.

Der hauptberufliche MAN-Betriebsrats-Chef plädiert für ein Miteinander: "Für uns zählt nur der gemeinsame Weg. Es geht nur miteinander. Seit 14 Jahren befindet sich der TSV 1860 im rapiden Sinkflug. Wir können nur gemeinsam den freien Fall stoppen. Es bringt nichts, übereinander zu reden, sondern es muss miteinander ein zukunftsfähiger TSV 1860 München gestaltet werden. Wir wollen zurück in den Profifußball."

Zudem bekräftigte er, Trainer Daniel Bierofka langfristig an der Verein binden zu wollen. Das hatte er bereits in einer Mitteilung letzte Woche mitgeteilt.

Hier die komplette Pressemeldung im Wortlaut:

Saki Stimoniaris widerspricht einer Meldung mit dem Titel „Stimoniaris eröffnet den Wahlkampf“, wonach die Investorenseite einen eigenen Verwaltungsrat im Sommer für die Mitgliederversammlung stellen werde. „Das entspricht nicht der Wahrheit. Wir mischen uns nicht in den Wahlkampf des Vereins ein. Wir befürworten einen starken e.V. Wenn sich weitere kompetente Löwen einem Ehrenamt stellen, würde uns das sehr freuen. Davon würden alle profitieren. Man sollte endlich aufhören, Sechzig in verschiedene Lager zu trennen. Für mich gibt es nur ein Sechzig und unsere Geschichte hat gezeigt: Wenn wir alle an einem Strang ziehen, sind wir nur schwer zu schlagen.“ Gleichzeitig wiederholt Stimoniaris sein Angebot an alle: „Für uns zählt nur der gemeinsame Weg. Für uns ist nur das wichtig, was Sechzig weiterhilft. Es geht nur miteinander. Seit 14 Jahren befindet sich der TSV 1860 im rapiden Sinkflug. Wir können nur gemeinsam den freien Fall stoppen. Es bringt nichts, übereinander zu reden, sondern es muss miteinander ein zukunftsfähiger TSV 1860 München gestaltet werden. Wir wollen wieder zurück in den Profifußball.“ Dass sich die Mannschaft am Samstag mit einem 2:2-Unentschieden in Nürnberg begnügen musste, ist für Stimoniaris kein Rückschlag auf dem Weg zum Regionalliga-Titel. „Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Mannschaft in Nürnberg mehrere hochkarätige Spieler ersetzen musste. Sehr unglückliche Umstände führten zum Nürnberger Ausgleich“, sagt der 46-Jährige und fügt hinzu: „Wir haben vollstes Vertrauen in die Mannschaft und in Trainer Daniel Bierofka.“

Lesen Sie hier: Wenn dir 14.000 Löwen zeigen, was im Fußball wirklich zählt

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