Steiner, Schneider, Schäfer: Die Bosse über Eriksson

Sven-Göran Eriksson könnte schon nächste Woche an der Grünwalder stehen. Schäfer: "Seinen Weltruhm können wir für uns nutzen"
| az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
"Eriksson kann eine Chance sein", glaubt Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer
Rauchensteiner "Eriksson kann eine Chance sein", glaubt Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer

Sven-Göran Eriksson könnte schon nächste Woche an der Grünwalder stehen. Schäfer: "Seinen Weltruhm können wir für uns nutzen"

Nach der Marathon-Sitzung: Das sagen die Löwen-Bosse zum Ismaik-Kompromiss:

Otto Steiner:

„Ich glaube, es war eine gute Nacht und es hat sich gelohnt. Wir haben mit Iraki und Ismaik während des Abends kommuniziert und uns immer über Kolumbien (Iraki) und Arabien (Ismaik) ausgetauscht. Wir haben den Plan diskutiert und den Kompromiss ohne Gegenstimme gebilligt. Manche Dinge haben wir daran noch modifiziert und abgeändert, um nicht in Schwierigkeiten mit den DFL-Statuten zu kommen.

Der Aufsichtsrat war einverstanden, dass Eriksson dazu stößt. Alexander Schmidt wird jedoch Trainer bleiben. Robert Schäfer wird mit beiden sprechen. Ob Eriksson in der nächsten oder übernächsten Wochen beginnt, wird Robert Schäfer mit ihm besprechen. Wir werden mit Hasan Ismaik von jetzt an enger kommunizieren und wir haben von ihm eine Einladung bekommen, ihn mit einer Delegation zu besuchen. Wir werden dieses Angebot annehmen, allein schon als Geste. Es wird dann eine Art Workshop, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Dafür müssen wir den heimischen Boden auch mal verlassen. Wir haben uns alle kritisch an die eigene Nase gefasst, aber heute haben wir ein gentlemen’s agreement abgeschlossen.“

 

Dieter Schneider:

„Wir gehen davon aus, dass Robert Schäfer die Gespräche in dieser Woche noch abschließt. Es gibt nun eine schriftliche Vereinbarung zwischen Vereins- und Investorenseite. Zudem hat der Dreijahresplan weiterhin seine Gültigkeit und wird nahtlos weitergelebt. Wir sind einen guten Schritt weiter gekommen. Wir haben uns immer gewehrt gegen Machtspielchen. Keiner der Seiten sieht sich nun als Sieger oder Verlierer. Wir hätten uns gewünscht, wenn die Gespräche über das Thema Eriksson mit Ismaik früher begonnen hätten. Aber es steckt ein guter Wille dahinter. Wir hoffen, dass sich Eriksson und Schmidt nun gegenseitig befruchten.“

 

Robert Schäfer:

„Wir werden in die Gespräche so einsteigen, dass es die beste Lösung für 1860 ist. Alexander Schmidt macht sehr gute Arbeit, die Spieler werden täglich besser, das zeigt nicht nur der aktuelle Laktattest. Wir finden nun einen Weg, der sich ergänzt. Eriksson kann eine Chance sein. Diesen Weltruhm können wir für uns nutzen, etwa seine vielen Kontakte.“

 

 

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren