Staatsregierung erlaubt keine Stehplätze: Was das für den TSV 1860 bedeutet

Die Bayerische Staatsregierung erlaubt bei der Fan-Rückkehr in die Fußballstadien keine Stehplätze. Vor allem der TSV 1860 ist davon betroffen. Wie viele Zuschauer können zum Saisonauftakt gegen Würzburg ins Grünwalder Stadion?
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Die Westkurve im Grünwalder Stadion wird vorerst leer bleiben. Stehplätze sind verboten.
Die Westkurve im Grünwalder Stadion wird vorerst leer bleiben. Stehplätze sind verboten. © sampics/Augenklick

München - Eigentlich wären zum Saisonauftakt der Löwen gegen die Würzburger Kickers am 24. Juli 5.250 Zuschauer im Grünwalder Stadion zugelassen gewesen. Doch daraus wird nun wohl nichts!

Der Grund: Die Bayerische Staatsregierung geht bei den Plänen zur Zuschauer-Rückkehr einen Sonderweg und verbietet die Stehplätze im Stadion. Für die Sechzger hat das bittere Folgen, denn im Grünwalder Stadion gibt es mehr Steh- als Sitzplätze.

Gegengerade und Haupttribüne kommen zusammen auf 5.970 Sitzplätze. Da die Staatsregierung jedoch auch auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Plätzen besteht, ist aktuell nicht davon auszugehen, dass jeder Sitzplatz im Stadion besetzt werden kann. In der Folge dürfen gegen Würzburg also wohl weitaus weniger Fans ins Stadion als bislang geplant!

Besonders schade: Erst vor wenigen Tagen wurden im Grünwalder die Stehplätze durchnummeriert, um beim Saisonauftakt einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

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Alkoholverbot im Stadion, keine Maskenpflicht am Platz

Zudem müssen sich die Anhänger auf weitere Maßnahmen im Stadion einstellen: So muss jeder Fan einen negativen Corona-Test vorlegen, vollständig Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen. Zudem gilt in den bayerischen Stadien ein striktes Alkoholverbot. Wer bereits "erkennbar alkoholisiert" zum Stadion kommt, erhält laut Staatsregierung keinen Zutritt. Grundsätzlich gilt eine FFP2-Maskenpflicht, am Sitzplatz darf die Maske jedoch abgenommen werden.

Grundsätzlich gilt: Sollte die Inzidenz den Wert von 35 nicht überschreiten, ist eine Gesamtkapazität von 35 Prozent - aber höchstens 20.000 Zuschauern - zugelassen. Auch hier geht der Freistaat einen Sonderweg: In anderen Bundesländern ist eine Auslastung von 50 Prozent und maximal 25.000 Zuschauern erlaubt.

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