Sechzigs Traumstarter treffen jetzt auf vier Fehlstarter

1860 rangiert an der Tabellenspitze, jetzt geht es gegen vier Klubs - Duisburg, Halle, Dresden, Uerdingen -, die bisher enttäuschen.
| Matthias Eicher
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Die Löwen um Kapitän Sascha Mölders sind momentan Tabellenführer in der Dritten Liga.
Die Löwen um Kapitän Sascha Mölders sind momentan Tabellenführer in der Dritten Liga. © sampics/Augenklick

München - MSV Duisburg. Hallescher FC. Dynamo Dresden. KFC Uerdingen. Diese vier Teams haben zwei Dinge gemeinsam: Sie treten demnächst gegen Tabellenführer TSV 1860 an. Und: Sie können mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden sein.

Traumstarter TSV 1860 gegen Fehlstarter

Die Löwen thronen nach sieben Spieltagen ganz oben im Drittliga-Klassement, das nächste Gegner-Quartett hat sich mehr ausgerechnet. Deren Abschneiden liegt, teils deutlich, unter der eigenen Erwartungen. Traumstarter Sechzig gegen die Fehlstarter. "Klar sind wir aktuell Erster. Aber wir können nur dann eine stabile Saison spielen, wenn wir ständig weiterwachsen", warnt 1860-Coach Michael Köllner, "wir müssen uns in allen Bereichen verbessern."

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Die AZ zeigt, aus welchen Gründen die vier 1860-Gegner noch nicht ins Rollen gekommen sind - und wie die Löwen in den jeweiligen Kategorien abschneiden.

MSV Duisburg (H), Samstag, 14 Uhr

Mit fünf Zählern liegen die "Zebras" auf Abstiegsplatz 17. Dabei sei erwähnt, dass der MSV aufgrund des vereinsinternen Lockdowns wegen vier Corona-Fällen zwei Spiele weniger ausgetragen hat. Wie der MSV am Donnerstag mitteilte, sind ein weiterer Spieler und ein Betreuer positiv auf Corona getestet worden.

"Das Duell bei 1860 kann aber aufgrund der rechtzeitigen Isolierung des Duos wie geplant stattfinden". Zuletzt setzte es gegen Uerdingen ein 0:2, Trainer Torsten Lieberknecht sprach von "Schlafwagenfußball". Ein Sieg, je zwei Remis und Pleiten - zu wenig für die Duisburger Ansprüche. Viele Duisburger trauern dem "verdienten Aufstieg" (Zitat Lieberknecht) der Vorsaison, den man im Saisonendspurt vergeigte, weiter hinterher. Torhungrige Köllner-Löwen gefielen dagegen mit erfrischender Offensive und teils tollen Treffern.

Hallescher FC (H), 7. November, 14 Uhr

Der Ost-Klub träumte schon öfter vom Aufstieg. Nach Rang vier der Vorsaison stand der HFC im Oktober 2019 an der Tabellenspitze. Es folgte ein hachingesker Absturz in der Rückrunde. Auch in dieser Saison verpatzte Halle den Auftakt, nach drei Pleiten in Folge gingen die Alarmsignale an. Zuletzt hat der Zwölfte mit zwei Siegen (4:1 gegen Magdeburg, 3:2 gegen Lübeck) die Kurve bekommen - wie 1860 nach dem 1:2 gegen Saarbrücken durch das 2:0 in Haching.

Dynamo Dresden (A), 15. November, 14 Uhr

Als Zweitliga-Absteiger galt Dresden als Top-Favorit auf die Rückkehr ins Unterhaus. Aber schon drei Teams konnten den Sachsen Punkte klauen: Bayern II (0:3), Ingolstadt (0:1) und Zwickau (1:2). Wo Sechzigs Ballermänner Liga-Primus sind (14 Tore), weist Dresden mit fünf Treffern den zweitschlechtesten Wert auf. Sie sind mit zehn Punkten auf Rang neun aber noch in Schlagdistanz zur Spitze.

KFC Uerdingen (H), 21. November, 14 Uhr

Fünf Punkte aus sechs Spielen, eine 0:4-Heimpleite gegen Wehen Wiesbaden. Der Investorenklub läuft den eigenen Ansprüchen hinterher. Nach einem Großumbruch ist man Vierzehnter und zugleich Letzter in der Heimtabelle.

Auch 1860 liegt mit einem Sieg, einem Remis und einer Pleite nur auf Rang neun der Heimtabelle. Es dürften spannende Duelle werden, wenn die Unzufriedenen nacheinander den Liga-Primus stürzen wollen.

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