Schwabls Debüt: Er kann mithalten

Manfred Schwabls Sohn Markus feierte gegen den 1. FC Kaiseslautern sein Liga-Debüt für den TSV 1860 München. Jetzt will er mehr.  
| Max Wessing
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Markus Schwabl spielt erneut für den verletzten Christopher Schindler in der Innenverteidigung.
sampics/Au Markus Schwabl spielt erneut für den verletzten Christopher Schindler in der Innenverteidigung.

Manfred Schwabls Sohn Markus feierte gegen den 1. FC Kaiseslautern sein Liga-Debüt für den TSV 1860 München. Jetzt will er mehr.

München - Im Grunde genommen kann er den TSV 1860 jetzt verlassen. Böse Geister könnten so denken. Warum? Weil Markus Schwabl nicht müde wurde zu wiederholen, dass er die Löwen nicht verlassen werde, sofern er nicht mindestens einmal zum Einsatz gekommen sei. Am Sonntag war es soweit.

Weil Stamm-Innenverteidiger Christopher Schindler sich beim Aufwärmen vor der Partie gegen Kaiserslautern verletzte (muskuläre Probleme), erlebte Schwabl am 26. Spieltag sein Ligadebüt – dafür aber direkt von Beginn an. „Ich habe es vormittags beim Spaziergang mit dem Trainer erfahren und habe mich natürlich riesig gefreut", sagte Schwabl.

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Es war die Woche der Schwabls. Am Donnerstag stellte sein Vater als Präsident der SpVgg Unterhaching Christian Ziege als neuen Trainer vor, kurz darauf macht der Junior von sich reden. Ex-Trainer Alexander Schmidt wollte ihn im Sommer unbedingt haben. Anfangs schien dieses Unterfangen für Schwabl auch zu gelingen. Er bekam die Rückennummer 35 und wandelte damit auf den Spuren seines Vaters, der vor seinem Weggang im Jahre 1997 die 35 für 1860 trug, nachdem ihn der ehemalige Trainer Werner Lorant degradiert hatte.

Doch schnell wurde im Training klar, dass er sich schwer tut, spielerisch mitzuhalten. Sein Kampfgeist ließ ihn nie ganz von der Bildfläche verschwinden. Ein weiterer Pluspunkt für ihn (auch wenn das beim Trainer nichts zählen wird): seine sympathische Art, die ankommt. Als einziger Löwe setzt er sich bei gutem Wetter nach dem Training noch in den Biergarten vom Löwen-Stürberl, unterhält sich dort häufig lange Zeit mit Freunden und Bekannten.

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Auch gegen Lautern bewies er, dass mit Hilfe seines großen Engagements dem Team von Trainer Friedhelm Funkel durchaus weiterhelfen kann. „Wenn man einmal jetzt gespielt hat, will man auch weiterspielen", meinte er. Und Mitspieler Daniel Adlung sagte: „Ich freue mich wahnsinnig für ihn. Er hat darauf so lange hingearbeitet und hat gezeigt, dass er in der zweiten Liga mithalten kann."

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