Schellenberg: "Ott hätte den Sprung geschafft"

Wolfgang Schellenberg, Nachwuchschef der Löwen, nimmt den Abgang von Mike Ott gelassen auf, ist sich aber sicher, dass Ott sich bei 1860 hätte durchsetzen können.
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1860-Jugendboss Wolfgang Schellenberg, hier noch als Co-Trainer der Löwen-Profis.
sampics/Augenklick 1860-Jugendboss Wolfgang Schellenberg, hier noch als Co-Trainer der Löwen-Profis.

Wolfgang Schellenberg, Nachwuchschef der Löwen, nimmt den Abgang von Mike Ott gelassen auf, ist sich aber sicher, dass Ott sich bei 1860 hätte durchsetzen können.

München - Die Entscheidung ist bei Mike Ott gefallen: Er wird die Löwen zum Saisonende verlassen und nach Nürnberg wechseln. Friedhelm Funkel nahm diese Meldung ziemlich gelassen hin, meinte nur: "Ich nehme das auf wie bei jedem anderen Spieler." Wolfgang Schellenberg, Leiter der Nachwuchsabteilung bei den Löwen, erfuhr erst durch die AZ vom Abgang des Mittelfeldspielers, sagte dann: "Das ist eine Situation, die jeder Verein hat. Aber natürlich ist es schade, wenn man ein gutes Talent verliert. Aber dann rückt der Nächste halt nach."

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Doch ist das so einfach? Ott ist der bereits x-te Spieler, der die Löwen als große Nachwuchshoffnung verlässt. "Er hätte den Sprung zu den Profis geschafft", betonte Schellenberg, der aber hinzufügte: "Ganz allgemein gesprochen, das gilt für alle Spieler: Die meisten Spieler sind bei anderen Vereinen nur dann richtig groß geworden, wenn sie auch bei uns schon den Sprung zu den Profis geschafft haben." Das war bei Ott nur bedingt der Fall. Meistens kam er in der U21 zum Einsatz, was ihm allerdings nicht mehr reichte.

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