Prince Owusu nach 1860-Pleite: Duisburg war schneller im Kopf

Prince Osei Owusu feierte im Auswärtsspiel des TSV 1860 beim MSV Duisburg einen Traum-Einstand, die Niederlage konnte aber auch der neue Leih-Stürmer der Löwen nicht verhindern. Das sagt Owusu zu seinem Blitztor und der Pleite.
| Matthias Eicher
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Leihspieler des TSV 1860: Prince Osei Owusu.
sampics / Stefan Matzke Leihspieler des TSV 1860: Prince Osei Owusu.

München - Gestatten, Prince Osei Owusu: Der alte und neue Leih-Stürmer des TSV 1860 hinterließ am Samstag in Duisburg schon nach 41 Sekunden einen bleibenden Eindruck (AZ-Note 3). Auf Vorlage von Torjäger-Kollege Sascha Mölders traf der Deutsch-Ghanaer schon in der ersten Spielminute ins Glück.

"Ich bin froh, dass ich gespielt habe und so gut reingekommen bin. Der Ball kam gut von Sascha. Das war nicht mehr schwierig", erklärte der 23-Jährige Angreifer über sein Premierentor der laufenden Saison bei seinem ersten Einsatz.

Prince Owusu: TSV 1860 agierte zu passiv

In der Folge habe es für Owusu wie 1860 aber nur noch wenig Grund zur Freude gegeben: "Danach hätten wir mehr dranbleiben müssen, noch mehr agieren. Teilweise waren wir zu passiv. Es ist echt schade."

Der Leih-Löwe von Zwietligist Arminia Bielefeld sah in den Duisburgern den erwartet überlegenen Gegner. "An der Einstellung hat es nicht gelegen. Duisburg wurde immer stärker, das war uns klar. Dass wir aber so wenig den Ball hatten, war schon enttäuschend. Wir haben alles rausgehauen, müssen aber in bestimmten Situationen cleverer agieren. Duisburg war in vielen Situationen schneller im Kopf, war ab und zu auch galliger."

Wiedergutmachung gegen den 1. FC Kaiserslautern

Dennoch sei Owusu enttäuscht, denn die Sechzger hätten sich nach zuletzt zwei Siegen in Chemnitz und gegen Carl Zeiss Jena auch bei den "Zebras" etwas ausgerechnet. "Wir sind hierhergekommen, um zu gewinnen", so Owusu, der "die Niederlage jetzt aufarbeiten" und am Samstag "zu Hause gegen Kaiserslautern punkten" wolle. Dann treffen die Sechzger im Wiesn-Heimspiel auf die Roten Teufel (14 Uhr, im AZ-Liveticker).

Dann wird sich im heimischen Grünwalder Stadion zeigen, ob es für Owusu und seine Sechzger besser läuft als bei den Zebras, die nach dem anfänglichen Löwen-Jubel doppelt zurückschlugen.

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