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Olympiastadion-Sanierung: Weg frei für einen Aufstieg des TSV 1860 in die 2. Bundesliga

Die Stadt nimmt für die Sanierung des Olympiastadions viel Geld in die Hand. Mit den vorgenommenen Veränderungen wäre das Stadion wieder zweitligatauglich – für die Löwen in der aktuellen Lage möglicherweise nicht ganz unwichtig.
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Jubelten bereits in dieser Saison gegen Türkgücü im Olympiastadion: Die Spieler des TSV 1860.
Jubelten bereits in dieser Saison gegen Türkgücü im Olympiastadion: Die Spieler des TSV 1860. © IMAGO / foto2press

München - Der TSV 1860 träumt von der 2. Bundesliga. Drei Spieltage vor Saisonende haben die Löwen als Tabellendritter im Aufstiegsrennen noch alles selbst in der Hand.

Sollten die Giesinger am Ende der Saison tatsächlich die Rückkehr ins Fußball-Unterhaus schaffen, hätten sie auch eine zweitligataugliche Alternative zum Grünwalder Stadion.

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Neue LED-Flutlichtanlage und eine Rasenheizung fürs Olympiastadion

Wie der Stadtrat am Mittwoch bekanntgab, greift das Rathaus für die Sanierung des Olympiastadions tief in die Tasche. Mindestens 130 Millionen Euro sollen die Arbeiten am Olympiastadion voraussichtlich kosten. Obwohl die städtischen Finanzen wegen der Corona-Pandemie so schlecht aussehen wie nie zuvor, stimmte der Stadtrat den Sanierungsmaßnahmen zu.

Bis Sommer 2022 soll das Stadion unter anderem eine neue LED-Flutlichtanlage bekommen. Zudem bekommt das "Oly" eine Rasenheizung, laut Stadt soll diese bereits zwischen Juli und August eingebaut werden. Damit wäre das Stadion auch für Fußballspiele der 2. Liga und 3. Liga gerüstet. Bereits in der laufenden Saison hatte Aufsteiger Türkgücü München einige seiner Heimspiele im Olympiastadion ausgetragen, für die fehlende Rasenheizung gibt es aktuell noch eine Ausnahmeregelung.

Wenn das Grünwalder Stadion saniert wird, könnten dort nach Bedarf auch der TSV 1860 oder Türkgücü spielen, sagte Marion Schöne, die Geschäftsführerin des Olympiaparks. Jetzt muss die Mannschaft von Michael Köllner nur noch sportlich nachziehen.

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