Noten zum TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen: Reinthaler dirigiert und trifft, zwei Löwen mit Luft nach oben

Der TSV 1860 und Rot-Weiss Essen trennen sich mit 1:1. So hat der AZ-Reporter die Münchner gesehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in der Einzelkritik.
Matthias Eicher
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Traf für den TSV 1860 zum 1:1: Max Reinthaler.
Traf für den TSV 1860 zum 1:1: Max Reinthaler. © IMAGO

Der TSV 1860 holt durch ein Tor von Max Reinthaler in der Schlussphase noch einen Punkt gegen Rot–Weiss Essen. Die Einzelkritik der AZ. 

Schifferl warf aggressives Zweikämpfer–Wesen rein

RENE VOLLATH – NOTE 3: Der Dähne–Vertreter strahlte als routinierter Oldie (35) viel Ruhe und Souveränität aus. Fing einen Swajkowski–Schuss (14.) und einen brummenden Brumme–Freistoß (72.). Beim 0:1 machtlos.

RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 3: Der Dulic–Vertreter warf sein aggressives Zweikämpfer–Wesen rein und hielt RWE so zumeist auf Distanz.

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MAX REINTHALER – NOTE 2: Der Verlaat–Vertreter (seit langer Zeit) verteidigte, dirigierte und ordnete so gut, dass Essen fast keinen Torschuss zustande brachte. Weil die Vorderleute nicht trafen, erledigte er das auch gleich noch selbst.

Jubelten nach dem 1:1: Siemen Voet und Tim Danhof.
Jubelten nach dem 1:1: Siemen Voet und Tim Danhof. © IMAGO

Lippmann erzeugte immer wieder Wirbel

SIEMEN VOET – NOTE 3: Das linke Glied des defensiven Dreierriegels interpretierte seine Position, als es sich es leisten konnte, recht offensiv: flankte, tauchte aus dem Spiel heraus im Strafraum auf. Bereitete später auch das 1:1 vor.

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CLEMENS LIPPMANN – NOTE 3: Bereitete Sechzigs erste Chance vor (8.) und erzeugte auf rechts immer wieder Wirbel, der aber meist vor dem Kasten wieder abebbte. Stichwort: Passgenauigkeit. Fleißpunkte für seine laufintensive Defensivarbeit.

DAMJAN DORDAN – NOTE 3: Der Jacobsen–Vertreter feierte sein Drittliga–Debüt gleich mit dem ersten Startelfeinsatz, weil sich auch noch Althaus verletzte (AZ berichtete). Ähnliche Statur wie Maier, ähnlich giftig, ähnlich stabil. Keine Glanzlichter, keine Patzer.

Stand gegen Rot-Weiss Essen in der Startelf: Damjan Dordan.
Stand gegen Rot-Weiss Essen in der Startelf: Damjan Dordan. © IMAGO

Maier kämpfte und rannte 

PHILIPP MAIER – NOTE 3: Gut für 1860, dass zumindest der letzte verbleibende Stamm–Sechser gerade so fit geworden ist. Rannte und kämpfte ganz wie der Alte.

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KILIAN JAKOB – NOTE 3: Schob wie Lippmann auf der anderen Seite immer wieder an, hatte aber vorne wie hinten weniger Aktionen. Nach der Pause auffälliger, insgesamt solide.

KEVIN VOLLAND – NOTE 3: Ein erster Ball mit Traumpass–Potenzial auf Hobsch wurde abgefangen. Leitete einige Szenen ein, etwa seine zwei, drei Zuspiele in die Gasse auf Lippmann. Jagte einen Freistoß aus 17 Metern knapp drüber.

Konnte nicht für den TSV 1860 treffen: David Philipp.
Konnte nicht für den TSV 1860 treffen: David Philipp. © IMAGO

Unheimlicher Bewegungsradius bei Philipp 

DAVID PHILIPP – NOTE 4: Der Haugen–Vertreter hat sich sichtlich viel vorgenommen. Unheimlicher Bewegungsradius, doch die Kauczinski–Ansage, dass er sich mal belohnen müsse, fruchtete nicht.

PATRICK HOBSCH – NOTE 4: Durfte die Kapitänsbinde tragen. Lief oft in Position, setzte die Kollegen wie Philipp öfter gekonnt ein, rieb sich auf, wurde aber selbst selten gefunden. Aussichtsreiche Schusschance? Geblockt. Volland–Flanke? Nur fast reingenickt (69.).

TIM DANHOF UND JUSTIN STEINKÖTTER kamen zu spät für eine Bewertung.

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30 Kommentare
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  • Chris_1860 am 18.01.2026 12:34 Uhr / Bewertung:

    In Anbetracht der 11 Ausfälle zeigten unsere Löwen meiner Meinung nach einen sehr engagierten Auftritt.

    Klar war es spielerisch kein Genuss, aber allen war anzusehen, dass mit der Rumpf-Elf zumindest ein Punkt nach der langen Pause unglaublich wichtig war, daher ging man auch richtiger Weise nicht volles Risiko.

    Des weiteren waren wir heute viel kompakter, als zuletzt gegen Verl.

    Noch ein Wort zum einzigen Totalausfall: wieder mal zeigte Philipp nichts außer Fehler. Zu langes Ballhalten, blinde Pässe und ein Zweikampfverhalten, das eines Profis nicht würdig ist. Spätestens zur Halbzeit hatte der gegen z.B. Klose rausgehört.

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  • shark am 18.01.2026 10:59 Uhr / Bewertung:

    60 ist n.m.M. auf gutem Wege und die Integration jungert Spieler geht auch voran.
    Die Abwehr stand gut ,was meine Einschätzung von Schifferl und Reinthaler bestätigt.
    Mi Haugen hätten wir das Spiel gewonnen.
    Kauczinski ist ein guter Trainer und wird 60 diese Saison unter die ersten fünf bringen ,evt sogar unter die ersten drei.

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  • Kaiser Jannick am 18.01.2026 13:46 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von shark

    Hoffentlich geht die Integration junger Spieler nicht nur deswegen voran, weil elf Spieler ausgefallen waren. Warum hat MK z.B. weder Husic noch Klose gebracht?

    Die Abwehr stand vor allem deshalb gut, weil die Essener Offensive dieselbe Katastrophe war, wie Unsere. Dazu wurden aus dem Mittelfeld Pässe gespielt, dass einem schlecht wurde, das war Viertliga-Niveau.

    Mit Haugen hätten wir das Spiel auch nicht gewonnen, siehe oben. Bitte auch beachten, dass RWEs bester Stürmer, Moustier, auch fehlte. Also nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Mir ist immer noch der Offenbarungseid gegen Verl in Erinnerung, da habe ich nichts von Ihnen gelesen. Mir ist das Ganze Ihrerseits viel zu schöngefärbt in Anbetracht der tatsächlichen Leistungen, vor allem sehe ich in jedem Spiel noch gewaltige spielerische Defizite incl. schnellem Spiel über Außen.

    Hoffentlich wird das noch.

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