Noten zu TSV 1860 gegen Dynamo Dresden: Steinhart versetzt Sechzig in Ekstase - auch Hiller überzeugt

Der Traum vom Aufstieg lebt: Im Drittliga-Topspiel setzt sich der TSV 1860 mit 1:0 gegen Dynamo Dresden durch - die Noten für die Löwen.
| Matthias Eicher
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Phillipp Steinhart versetzte die Löwen mit seinem späten Siegtreffer gegen Dresden in Ekstase.
Phillipp Steinhart versetzte die Löwen mit seinem späten Siegtreffer gegen Dresden in Ekstase. © IMAGO / Picture Point LE

München - Was für ein Topspiel! Dank eines Treffers von Phillipp Steinhart in der Schlussphase gewinnt der TSV 1860 mit 1:0 gegen Tabellenführer Dynamo Dresden. Der Linksverteidiger avanciert im Traditionsduell zum Matchwinner, doch auch Keeper Hiller und Abräumer Dressel wissen zu überzeugen.

Die Noten für den TSV 1860

MARCO HILLER, NOTE 2: Wichtiger Ausflug gegen Ex-Löwe Daferner in der Anfangsphase. Ansonsten aufmerksamer, nicht allzu oft geforderter Rückhalt. Bis zu Knippings Kopfball, den er glänzend über die Latte lenkte.

MARIUS WILLSCH, NOTE 3: Präsentierte sich recht sattelfest auf seiner rechten Seite. Ab und an auch in der Offensive zu finden, wenngleich dabei eher mit gezogener Handbremse unterwegs. Kloppte gleich mehrere Dresdner Rechtsflanken weg.

SEMI BELKAHIA, NOTE 3: Kampfstarker und zumeist solider Auftritt des Junglöwen. Vorbereiter der ersten, dicken Mölders-Chance. Aber auch zwei Wackler.

STEPHAN SALGER, NOTE 3: Auch Belkahias routinierter Nachbar legte ein ordentliches Spiel hin. Gut aufgepasst gegen Kade, den er als letzter Mann gekonnt ausbremste. Sich selbst bremste er mit seiner fünften Verwarnung aus.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Lieferte sich, gerade im ersten Durchgang, mehrere krachende Zweikämpfe mit seinen Gegenspielern, Daferner musste deshalb kurz vor der Pause runter. Als vorne nix mehr ging, kam er – und hämmerte den Ball hinein.

Dressel überzeugt als umsichtiger Abräumer - Staude agiert unglücklich

DENNIS DRESSEL, NOTE 2: Abräumer Daniel Wein ist wieder fit – und der umgeschulte Dressel bleibt trotzdem drin. Verteilte viele Bälle, gewann immer wieder wichtige Zweikämpfe. Etwas mehr Ideen im Vorwärtsgang wären wünschenswert gewesen.

KEANU STAUDE, NOTE 4: Den Unterschied soll er machen, gegen den Spitzenreiter fühlte er sich sichtlich bei der Ehre gepackt. Zwei, drei gute Ansätze, doch zumeist nicht zu Ende gespielt. Nach der Pause ein ähnliches Bild: einer gescheiten Ablage für Biankadi folgte ein leichtfertiger Ballverlust. Da geht noch mehr.

STEFAN LEX, NOTE 3: Wirbelte Dresden anfangs ziemlich durcheinander, über beide Flügel oder auch mal im Zentrum. Der lex’sche Wirbelwind zog aber schnell wieder vorüber.

RICHARD NEUDECKER, NOTE 3: Engagierter Beginn mit mehreren gelungenen Aktionen. Kurz nach der Pause völlig frei vor dem Kasten, aber alles andere als ein Kopfballungeheuer – Chance vertan. "Dumm!", geißelte er sich selbst nach einem Ballverlust. Dumm auch, dass ein gefährlicher Neudecker-Schuss noch geblockt wurde.

Mölders ackert, hat aber zwei Mal Pech

MERVEILLE BIANKADI, NOTE 3: Wirkte sehr willig, sein Können (wie schon zuletzt) auch etwas weiter im Zentrum zu zeigen. Leitete Sechzigs zweite Großchance ein. Tauchte aber insgesamt viel zu oft und lange unter. Leitete Sechzigs zweite Großchance ein.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 3: Der Alphalöwe zeigte sich zwei Tage nach seinem 36. Geburtstag fleißig als Ball-Festmacher und auch ein bisschen torhungrig: Lattenkracher mit seinem "schwachen" rechten Fuß, nur ein Schrittchen zu spät nach Lex-Vorlage. Kurz vor Schluss zweiter Sieger gegen Knipping.

DENNIS ERDMANN, DANIEL WEIN und ERIK TALLIG kamen zu spät für eine Bewertung.

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