Nach gescheitertem 1860-Deal: Ex-Geschäftsführer Markus Rejek hat einen neuen Job

Markus Rejek, der als Teil eines Investoren-Konsortiums beim TSV 1860 gehandelt wurde, ist nun neuer Geschäftsführer beim HSV Handball.
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Wurde als möglicher Geschäftsführer bei 1860 gehandelt: Markus Rejek.
Wurde als möglicher Geschäftsführer bei 1860 gehandelt: Markus Rejek. © IMAGO/Horst Galuschka

Nachdem der Kauf der Anteile von 1860-Investor Hasan Ismaik mit einem Investorenkonsortium um Thomas Hitzlsperger nicht geklappt hat, hat sich Ex-1860-Geschäftsführer Markus Rejek einen anderen Job gesichert.

Der 58-Jährige wechselt vom Profifußball zum Handball. Rejek wurde als neuer kaufmännischer Geschäftsführer beim HSV Handball vorgestellt. Zusammen mit Ex-Torwart Johannes Bitter, der vom Sportdirektor-Posten zum Geschäftsführer Sport aufrückt, soll er die Hanseaten wieder zum Erfolg führen. "Es war immer mein Wunsch, im Handball zu arbeiten", erklärt Rejek, der in seiner Kindheit selbst 20 Jahre lang Handball spielte. Zuletzt war er bis 2025 beim 1. FC Köln tätig.

"Wir sind zu 100 Prozent überzeugt von einer tollen Entscheidung – und davon, dass Markus uns an der Seite von Jogi nach vorn bringen wird", wird HSV-Präsident Niklas Weller in der Pressemitteilung zitiert.

Mang öffnet die Tür für Hitzlsperger

1860-Präsident Gernot Mang hat indes jüngst in der AZ die Tür für Interessent Hitzlsperger neu aufmacht. "Wir sind alles andere als abgeneigt, starke Partner und Unterstützer für unseren Verein zu gewinnen. Im Gegenteil", stellt das Vereinsoberhaupt des TSV 1860 im Gespräch mit der AZ klar. "Der moderne Profifußball braucht wirtschaftlich verlässliche Partner. Das steht außer Frage. Was man jedoch hinter sich lassen muss, ist das Investorenmodell der vergangenen 15 Jahre."

Mit dem Konsortium um Hitzlsperger und Rejek stand 1860 in einem offenen, guten und konstruktiven Austausch so Mang und bestätigte konkrete Verhandlungen: "Es lag ein konkretes Angebot vor, das von der HAM abgelehnt wurde. Der Verkaufsprozess hat sich anschließend immer weiter verzögert und wurde nach dem Auftritt von Hitzlsperger bei Blickpunkt Sport schließlich von der HAM-Seite beendet."

Der Ex-Nationalspieler sei aber bei den Löwen weiterhin willkommen: "Der Kontakt zu Hitzlsperger besteht weiterhin. Wir schätzen ihn fachlich und menschlich sehr. Es wäre für den TSV München von 1860 ein Gewinn, ihn für unseren Weg begeistern zu können."

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  • shark vor 34 Minuten / Bewertung:

    Jetzt steht "Katharsis" an bei 60, da müssen alle Fehler ,falschen Strukturen,verantwortliche Personen etc benannt werden und die Konsequenzen gezogen werden .
    Nur unter diesen Voraussetzungen hat 60 jetzt die riesen Chance für einen echten Neubeginn mit Perspektive!
    Jetzt mit "möglichen neuen Investoren um die Ecke zu kommen",erscheint mir völlig deplaziert.
    Man sollte aus den vergangenen 15 Jahren sein Schlüsse ziehen,auch im eigenen Verein .
    Schonungslose Aufarbeitung ist angesagt und keine weiteren Träumereien !

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