Nach Absturz von 1860: Ismaik mit kryptischem Post

Der TSV 1860 München erfüllt nach eigener Darstellung nicht die Lizenzbedingungen und muss wieder in die Regionalliga. Investor Ismaik meldet sich über die sozialen Netzwerke.
von  dpa/az
Hasan Ismaik machte den "Löwen" zuletzt noch Hoffnungen. (Archivbild)
Hasan Ismaik machte den "Löwen" zuletzt noch Hoffnungen. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa

Der umstrittene Investor Hasan Ismaik hat nach dem Absturz des TSV 1860 München in die Fußball-Regionalliga einen kryptischen Post in den sozialen Netzwerken abgesetzt. Darin teilte der Jordanier zunächst noch sachlich mit, dass die Münchner keine Drittliga-Lizenz erhalten.

 Hasan Ismaik: "Größer als jede Krise"

"Dennoch bin ich überzeugt, dass der TSV 1860 München eines Tages an den Platz zurückkehren wird, den er verdient. Dieser Verein ist größer als eine einzelne Saison und größer als jede Krise", schrieb Ismaik auf seinem Facebook-Account, dem knapp 250.000 Menschen folgen. 1860 stehe "auf einem stolzen Fundament aus Geschichte, Tradition und leidenschaftlichen Fans, die stets seine größte Stärke waren".

Die Münchner konnten mit Ablauf der Frist am Mittwoch um 17.00 Uhr nicht den nötigen Liquiditätsnachweis beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) erbringen. "Ursächlich dafür ist eine nicht erfüllte Finanzierungszusage unseres Gesellschafters Hasan Ismaik und der mit ihm verbundenen Unternehmen", teilte der Noch-Drittligist mit.

Löwen-Beben: 2,7 Millionen Euro fehlen

Dem Vernehmen nach sollen 2,7 Millionen Euro für die Lizenz fehlen. Der DFB muss den Fall noch abschließend prüfen. Ismaik schrieb der AZ per Whatsapp: "Sad day (trauriger Tag)."

In seinem Facebook-Post wenige Minuten später fügte er an: "Ich danke allen Fans, die den Verein in diesen Jahren begleitet haben, sowie allen Menschen, die sich ehrlich für seine Interessen eingesetzt haben. Von Herzen hoffe ich, dass dieser schwierige Moment der Ausgangspunkt für eine ehrliche Bestandsaufnahme und eine bessere Zukunft sein wird." Zahlreiche Fans der "Löwen" verunglimpften den Investor in den Kommentarspalten.

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