"Löwen" mit "Herz und Leidenschaft" auf Aufholjagd

Der TSV 1860 München setzt seinen Siegeszug in der 3. Liga fort. Durch das 1:0 bei Viktoria Köln bleiben die Aufstiegshoffnungen intakt. Die Ausgangssituation gefällt dem Matchwinner.
von  dpa
Die Autogramme des TSV 1860 München sind hoch im Kurs. (Archivbild)
Die Autogramme des TSV 1860 München sind hoch im Kurs. (Archivbild) © Christian Kunz/dpa

Matchwinner Kevin Volland erlebte am Tag nach dem nächsten Sieg des TSV 1860 München, wie sich der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga verkürzte. "Ich glaube, die Verfolgersituation tut uns trotzdem gut", sagte Volland, der mit den "Löwen" 1:0 bei Viktoria Köln gewonnen hatte. Der Abstand auf den zweiten Tabellenplatz verkleinerte sich durch das 0:0 zwischen Energie Cottbus und Hansa Rostock von sieben auf fünf Punkte.

"Wurden durch Kakao gezogen"

"Wir waren vor ein paar Spieltagen gefühlt die schlechteste Mannschaft, jeder hat uns gefühlt durch den Kakao gezogen", sagte Volland bei Magenta Sport nach dem fünften Sieg nacheinander. Mittlerweile agieren die Münchner aber wie ein Spitzenteam, lassen hinten wenig zu und nutzen vorne ihre Chance. "Wir arbeiten alle miteinander", sagte der frühere Nationalspieler.

Bei seinem Siegtreffer war Volland in der 38. Minute Nutznießer eines Aussetzers von Kölns Torhüter Arne Schulz. Dieser spielte den Ball unbedrängt in die Füße von 1860-Kapitän Thore Jacobsen. Der 28-Jährige legte auf Volland ab, der sicher vollendete. Für den früheren DFB-Profi war es das vierte Saisontor.

Trainer freut sich über "Herz und Leidenschaft"

"Im Moment haben wir einfach diesen Instinkt, im entscheidenden Moment da zu sein", sagte Trainer Markus Kauczinski. Er freute sich über "mega" Unterstützung der Fans. "Ich glaube, die Leute spüren, dass nicht alles perfekt ist, aber dass die Mannschaft kämpft und mit viel Herz und Leidenschaft spielt."

Zum vierten Mal nacheinander strapazierten die "Löwen"-Profis durch einen Sieg mit nur einem Tor Vorsprung seine Nerven aber gewaltig. Unterm Strich stand aber der eingestellte Vereinsrekord in der 3. Liga, wie er unter Michael Köllner glückte. "Das ist jetzt wirklich völlig uninteressant. Ich bin froh, dass wir hier bei der Viktoria so schadlos rausgekommen sind und den Anschluss geschafft haben", sagte der 56-Jährige. 

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