Löwen-Coach Michael Köllner stellt sich vor Pechvogel Marco Hiller

Der TSV 1860 hat das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers auch aufgrund eines Patzers von Torhüter Marco Hiller mit 1:2 verloren. "Das gehört zum Fußball dazu", sagt Trainer Michael Köllner
| Matthias Eicher
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Patzte beim 0:1: Löwen-Torwart Marco Hiller.
imago images / foto2press Patzte beim 0:1: Löwen-Torwart Marco Hiller.

München - Sechzigs Serie ist Geschichte: Nach 16 Spielen ohne Niederlage in Folge haben die Löwen das Heimspiel am Samstag gegen die Würzburger Kickers mit 1:2 verloren - auch wegen Torhüter Marco Hiller, der sich einen Schuss von Fabio Kaufmann selbst einschenkte (14.). Nach Schlusspfiff nahm Trainer Michael Köllner den Pechvogel des Spiels in Schutz.

"Das gehört auch zum Fußball dazu. Marco hat uns, seit ich hier bin als Trainer, schon ganz viele Punkte gerettet. Heute hat er mal einen Fehler gemacht", erklärte Köllner über Sechzigs sonst so zuverlässigen jungen Schlussmann, der sich den unplatzierten Schuss mit den Fäusten selbst durch die eigenen Beine geboxt hatte.

Marco Hiller greift daneben

Positiv bewertete der Cheftrainer auch die Tatsache, dass sich Hiller "nicht mit dem Fehler aufgehalten" habe, sondern 1860, "im Spiel gehalten" habe. Hiller wirkte zwar bei anderen Aktionen ebenfalls unsicher, der 23-Jährige war es aber auch, der in der 80. Minute einen Distanzschuss von Maximilian Breuning aus dem Winkel fischte.

Klar sei es "bitter, wenn ein Torwart so daneben greift", so Köllner weiter über den frühen Rückstand der Giesinger, doch der 50-Jährige ist sich sicher: "Marco wird uns noch viel Freude bereiten."

Löwen-Trainer Köllner zeigt sich kämpferisch

Was seine gesamte Elf anbelangt, zeigte sich der Oberpfälzer ebenfalls schnell wieder optimistisch: "Am Dienstag geht es wieder weiter, es ist noch nichts passiert. Die Saison ist noch nicht zu Ende, es sind noch 24 Punkte zu vergeben."

Viele Patzer dürfen sich Hiller und die Sechzger aber nicht mehr leisten, wenn es noch klappen soll mit dem Traum vom Aufstieg in die Zweite Liga.

Lesen Sie hier: TSV 1860 in der Einzelkritik - Acht Vierer und ein Fünfer

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