Leiser Abschied von Benny Lauth

Der ehemalige Löwen-Stürmer Benny Lauth beendet seine Karriere. 2014 verließ er die Löwen in Richtung Budapest, jetzt hört er endgültig auf. "Wir haben jetzt Mitte September. Da gibt es nicht mehr viel zu warten für mich"
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Macht Schluss: Ex-Löwe Benny Lauth beendet seine Karriere als Fußball-Profi.
Rauchensteiner/Augenklick Macht Schluss: Ex-Löwe Benny Lauth beendet seine Karriere als Fußball-Profi.

München - Servus, Benny! Er war Publikumsliebling und eine absolute Identifikationsfigur des TSV 1860: Benny Lauth, früherer Stürmer der Löwen, beendet nun seine Karriere. "Wir haben jetzt Mitte September. Da gibt es nicht mehr viel zu warten für mich. Ich muss mich nicht groß hinstellen und sagen, dass ich nicht mehr Fußball spiele. Das merkt man dann schon", sagte er der "SZ".

Der 34-Jährige habe noch einige Anfragen gehabt, doch mit seinem zunehmenden Alter hätten sich seine Beweggründe eines Wechsels wegen seiner Frau Juliane, seinem Sohn Liam und seinem Hund Casper etwas verschoben: "Gegen Ende der Karriere wollte ich nicht mehr irgendwohin, wo ich weit von der Familie weg bin". Zwischenzeitlich stand - auch wegen vieler Fan-Stimmen - eine Rückkehr zu Sechzig im Raum.

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Dort musste er 2014 im Zug des von Ex-Sportchef Gerhard Poschner eingeleiteten Umbruchs gehen, vor allem zuletzt unter Poschner-Nachfolger Necat Aygün wurde Lauth nach seinem Jahr bei Ferencvaros Budapest wieder an der Grünwalder Straße gehandelt - auch, weil sich der frühere Lauth-Kollege Aygün entsprechend äußerte. Trainer Torsten Fröhling und am Ende auch Aygün hatten ein Lauth-Comeback aber schließlich ausgeschlossen. Bei den Löwen wurde der Angreifer bereits im Mai 2014 verabschiedet, auf ein Abschiedsspiel wolle er jetzt verzichten.

Auf seine Karriere blickt der sechsmalige Nationalspieler gegenüber der "Süddeutschen" wie folgt zurück: "Klar denke ich mir manchmal, da wäre viel mehr drin gewesen. Trotzdem war das, was ich abgeliefert habe, schon sehr gut." Lauth absolvierte insgesamt 271 Spiele für die Löwen und schoss dabei 93 Tore. Nach seiner ersten Zeit bei Sechzig musste er nach dem Abstieg 2004 gehen, fand aber weder beim HSV, noch bei Stuttgart, wo er Deutscher Meister wurde, oder bei Hannover 96 sein Glück und kehrte schließlich zu 1860 zurück.

Jetzt, nach seiner aktiven Karriere, wolle er vieles ausprobieren, unter anderem den Trainerschein machen: "Ich versuche, mich in alle Richtungen fortzubilden, will nicht blind in eine Aufgabe hineinlaufen." Womöglich landet er am Ende doch wieder bei seinem Herzensverein.

 

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