Kreuzer dementiert Wechselgerüchte zu Hannover 96

Einem Medienbericht zufolge ist Oliver Kreuzer ein Kandidat auf den Managerposten bei Noch-Bundesligist Hannover 96. Darüber hinaus soll er eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben. Die AZ hakte bei den Löwen nach.
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TSV-Sportchef Oliver Kreuzer gibt nichts auf Wechselgerüchte.
dpa TSV-Sportchef Oliver Kreuzer gibt nichts auf Wechselgerüchte.

Einem Medienbericht zufolge ist Oliver Kreuzer ein Kandidat auf den Managerposten bei Noch-Bundesligist Hannover 96. Darüber hinaus soll er eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben. Die AZ hakte bei den Löwen nach.

München – Es wäre ein herber Rückschlag für den TSV 1860: Wie die "Sport Bild" berichtet, soll Sportchef Oliver Kreuzer eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag stehen haben. Mehr noch: Dem Vernehmen nach möchte Bundesligist (und Bald-Absteiger) Hannover 96 den ehemaligen Bayern-Verteidiger aus Giesing abwerben.

Was ist dran an den Gerüchten? Die AZ hakte bei den Sechzgern nach. Antwort: Nichts! Kreuzer interessiere sich nicht für derlei Gerüchte, so die offizielle Version, und auch von einer angeblichen Ausstiegsklausel wollen die Löwen nichts wissen.

 

Vertrag gilt für 3. Liga

 

Kreuzer konzentriere sich ausschließlich auf seine Aufgaben beim TSV 1860, hieß es weiter. Der Vertrag des 50-Jährigen gilt auch für die 3. Liga und "über den Sommer hinaus", wie die Sechzger auf Nachfrage der AZ bekräftigten. Das Profigeschäft ist jedoch bekanntlich schnelllebig.

Lesen Sie auch: Löwen in Gefahr: Möhlmann zieht die Zügel an

Hannover soll bereits vor dieser Saison mit Kreuzer über ein mögliches Engagement verhandelt haben. Er ist in der Branche als Krisenmanager bekannt, der einst den Karlsruher SC aus der 3. Liga zurück ins Unterhaus führte. Erst im vergangenen November kam Kreuzer zu den Löwen, tätigte die viel gelobten Winter-Transfers von Jan Mauersberger, Levent Aycicek und Sascha Mölders.

Ihm wird zudem eine enge Verbindung zur Stadt München nachgesagt. Dennoch wäre die Herausforderung in Niedersachsen eine attraktive. Die 96er stehen unmittelbar vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga, ein umfassender personeller Umbruch wird erwartet. So zählte Klub-Chef Martin Kind zuletzt auch den Geschäftsführer Sport, Martin Bader, wegen dessen verfehlter Einkaufspolitik an.

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