Kiraly: "Das geht auf meine Kappe"

Nach der 0:1-Niederlage der Löwen gegen den FC St. Pauli hat sich nun Torwart Gabor Kiraly geäußert: "Das geht auf meine Kappe."
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Münchens Torwart Gabor Kiraly (l-r), Kai Bülow und St. Paulis Fabian Boll kämpfen um den Ball
dpa Münchens Torwart Gabor Kiraly (l-r), Kai Bülow und St. Paulis Fabian Boll kämpfen um den Ball

Hamburg – Nach dem verpatzten Saisoneinstand war „Löwen“-Keeper Gabor Kiraly untröstlich. „Den Ball muss ich haben. Das geht auf meine Kappe“, sagte der Routinier nach dem 0:1 (0:0) von 1860 München zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend beim FC St. Pauli. Kiraly hatte in der 80. Minute einen haltbaren Schuss von Lennart Thy passieren lassen und damit vor 27 818 Zuschauern die eigentlich unverdiente Niederlage besiegelt.

„Natürlich sind wir über das Ergebnis enttäuscht“, sagte der neue „Löwen“-Präsident Gerhard Mayrhofer. „Ein Unentschieden wäre sicher gerechter gewesen.“ Dies sah auch Sportchef Florian Hinterberger so. „Das war unnötig, hier zu verlieren. Besonders ärgerlich ist, dass in einer Phase das Gegentor fällt, wo wir das Spiel dominieren. Der Treffer fiel aus dem Nichts, während wir unsere Chancen nicht rein machen.“

Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein intensives Duell. Nach 25 Minuten standen bereits vier Gelbe Karten zu Buche. Bis dahin hatte St. Pauli mit vier Neuzugängen in der Anfangself mehr vom Spiel, ohne die Überlegenheit allerdings in Tore ummünzen zu können. Christopher Nöthes Kopfball strich knapp vorbei (11.). Die „Löwen“ kamen im Verlauf der Partie besser zur Geltung und wären beinahe in Führung gegangen, doch bei Christopher Schindlers Schuss rettete Neuzugang Marc Rzatkowski auf der Linie (45.+1.).

Nach dem Wechsel suchten die bis dahin aus der kompakten Defensive agierenden Gäste, bei denen Ex-Kapitän Benjamin Lauth lange auf der Bank saß, deutlich mehr das Spiel nach vorn und zwangen St. Pauli zu Kontern im eigenen Stadion. Aber vor dem Tor der Hausherren ließen sie weiter die letzte Entschlossenheit vermissen. Zudem war ihr Torjäger Rob Friend bei Pauli-Abwehrchef Markus Thorandt in guten Händen. Auf der anderen Seite machte es Thy besser, als die wenigsten noch mit dem Siegtreffer der Hausherren rechneten.

„Wir waren lauf- und spielfreudig, sind rassig und zweikampfstark aufgetreten. Die Mannschaft hätte es sich verdient, etwas mitzunehmen“, analysierte 1860-Trainer Alexander Schmidt. Trotz der Auftaktniederlage sah er positiv nach vorne. „Auf diese Leistung können wir aufbauen, auch wenn das im Moment vielleicht blöd klingt.“

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