Ismaik-Treffen: "Wir sind total ausgebucht"

Am 19. Februar trifft Investor Hasan Ismaik die Löwen-Fans. Der Andrang ist riesengroß. Knapp 100 Löwen-Fanklubs werden vor Ort in Rudelzhausen sein.
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Löwen Investor Hasan Ismaik trifft sich Mitte Februar mit den Löwen-Fans. (Archivbild)
dpa Löwen Investor Hasan Ismaik trifft sich Mitte Februar mit den Löwen-Fans. (Archivbild)

München - Die neue Harmonie zwischen den Löwen und Investor Hasan Ismaik wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. Der Jordanier reist an, um am 19. Februar im Gasthaus Festner in Rudelzhausen (Landkreis Freising) vor 300 Fans zu sprechen.

"Wir haben seinen Wunsch ermöglicht", erklärt Andreas Kern, stellvertretender Vorsitzender der ARGE. Ismaik sei auf den Fanklubdachverband des TSV 1860 zugegangen. Mit Erfolg: "Wir sind total ausgebucht", berichtet Kern. Knapp 100 Fanklubs werden vertreten sein. "Das kann nach links oder rechts gehen, je nach Diskussion", blickt er voraus.

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Der Löwen-Investor muss sich an dem Abend den kritischen Fragen der Fans stellen. Viele verstehen nicht, warum Ismaik im Winter kein Geld für neue Spieler zur Verfügung gestellt hat. Ein Fan zeigte bereits, was er von Ismaiks visionären Stadionplänen hält: Er schickte eine blauen Toilettensitz an die Geschäftsstelle der Löwen, mit dabei: Der dazugehörige Facebook-Post des Investors. Die Botschaft sollte Ismaiks Vorhaben auf den Arm nehmen, ein neues Stadion mit blauen Sitzen zu bauen. Doch die Posts sieht Kern nicht so kritisch, "eher als Hilfe-Schrei".

Ob Ismaik den Abend einfach nur dafür nutzen möchte, die Fans in seinem Kampf gegen die 50+1-Regel auf seine Seite zu ziehen? "Das glaube ich eher nicht", meint Kern. Trotzdem "könnte es sein", dass sich die Stimmung an dem Abend gegen Ismaik wendet. Kern hofft einfach, "dass für Sechzig das Beste herauskommt".

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Vor zwei Wochen wurde die ARGE von Ismaik nach London eingeladen. Drei Stunden sprach der Jordanier da, unter anderem mit Kern. "Er ist sehr freundlich, sehr leidenschaftlich", berichtet Kern. "Was er uns gegenüber gesagt hat, hat er gehalten. Er lässt die Löwen nicht im Stich." So wie Ismaik gesprochen habe, "ist er ein Löwe". Die Beziehung zwischen Ismaik und den Löwen ist ein einziges Hin und Her. Wie es nach seinem Besuch in Rudelzhausen aussieht, ist nicht absehbar. So sagt Kern: "Wir lassen uns überraschen, was er zu berichten hat."

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