Mang dankt der Stadt München: So sieht der Löwen-Traum vom neuen Grünwalder aus

Der TSV 1860 hat gemeinsam mit der Stadt München eine Machbarkeitsstudie für den Ausbau des Grünwalder Stadions in Auftrag gegeben.
Christina Stelzl
Christina Stelzl,
Matthias Eicher
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Das Grünwalder Stadion hat derzeit eine Stadion-Kapazität von 15.000 Plätzen.
Das Grünwalder Stadion hat derzeit eine Stadion-Kapazität von 15.000 Plätzen. © IMAGO/Ulrich Wagner

Was lange währt, wird endlich gut? Es geht endlich voran in der Stadion-Thematik! Wie die AZ bereits am Montag berichtete, hat der TSV 1860 eine Machbarkeitsstudie für den Umbau des Grünwalder Stadions in Auftrag gegeben. 

"Der Verein hat ein international renommiertes Unternehmen aus der Architektur- und Städtebaubranche mit der Machbarkeitsstudie beauftragt, welches auch bereits große Erfahrungen und Kompetenzen mit dem Um- und Ausbau von Sportstätten in urbanen Gebieten vorweisen kann", heißt es in der Presseerklärung. Mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt München wurde "ein erster, entscheidender Baustein für eine moderne, zukunftsorientierte Stadionlösung in Giesing gesetzt".

Mang dankt der Stadt München für die "wertvolle Unterstützung"

Ziel sei ein zeitgemäßes Stadion mit mindestens 25.000 Plätzen inklusive Überdachung für alle Tribünen sowie geschlossene Ecken.

"Ich bin sehr froh, dass die Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Grünwalder Stadions nun in Auftrag gegeben wurde und hinsichtlich deren Ergebnis zuversichtlich. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten in der Stadionkommission sowie der Stadt München für die konstruktive Zusammenarbeit und die wertvolle Unterstützung", wird 1860-Präsident Gernot Mang zitiert.

Lärmgutachten seitens der Stadionkommission bereits in Auftrag gegeben

Auch für Münchens Bürgermeisterin Verena Dietl ist die Beauftragung der Machbarkeitsstudie ein wichtiger Schritt. In den vergangenen Monaten sei "intensiv und konstruktiv an diesem Projekt gearbeitet" worden. "Ich freue mich sehr, dass sich dieses gemeinsame Engagement nun in einem konkreten Fortschritt widerspiegelt", so Dietl. 

Neben der Erhöhung der Stadionkapazität sind die Erfüllung der Anforderungen der DFL-Wettbewerbe, Planung und Integration moderner Hospitality- und Werbeflächen sowie die Einbindung von Fanshops, gastronomischer Angebote und flexibler Eventflächen Kernelemente der Studie. Im Vorfeld hat die Stadionkommission bereits ein Lärmgutachten für den Grünwalder-Ausbau in Auftrag gegeben und zeigt sich hinsichtlich des Ausganges "zuversichtlich".

1860-Fans haben beim Heimspiel gegen Aachen protestiert

Zuletzt hatten die Löwen-Fans beim Heimspiel gegen Alemannia Aachen ihren Unmut über die anhaltende Stadion-Debatte einmal mehr zum Ausdruck gebracht. In der Westkurve waren überall Plakate zu sehen, mit denen die Anhänger die Debatte weiter befeuerten. Mit Plakaten wie "Keine großen Sprüche, keine Ausreden", "Baut das Sechzger aus" oder dem  Aufruf endlich einen "Deal" zu machen erinnerten sie alle Beteiligten an ihre Versprechen.

Der erste Schritt wurde nun gemacht und lässt laut dem TSV 1860 darauf hoffen, "dass das Grünwalder Stadion – trotz räumlicher und baurechtlicher Herausforderungen – in eine neue Ära geführt werden kann".

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  • gubr vor 2 Stunden / Bewertung:

    In England sind die Stadien mitten in der Stadt und niemand hat ein Problem mit Lärm, der alle 2 Wochen für 2-3 Stunden zu Tag oder Abendzeiten zu hören ist. Es wird ja nie in der Nacht gespielt, so lange man nicht international dabei ist. Bei uns in Deutschland ist alles, aber auch wirklich alles ein Problem.

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  • mis76 vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von gubr

    Korrekt.Schaut man sich mal das Stadion von Luton Town an.Da gehts durch Gärten direkt zu den Blöcken

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  • Etty Buffmeyer vor 5 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von gubr

    Nicht nur in England. Auch in Italien befinden sich viele Stadien von Erst- oder Zweitligisten, ja sogar von Europacupteilnehmern, mitten im Wohngebiet in Stadtzentrumsnähe, z.B. Bologna, Ferrara, Mailand ...

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