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Giesinger Stadion-Debatte: Keine Alternative

Der Lokalchef über die Giesinger Stadion-Debatte.
| Felix Müller
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Es ist eine sonderbare Überzeugung, die Rathaus-Politiker alle Couleur bei jeder Gelegenheit betonen: Eigentlich, sagen sie, wenn man sie aufs Sechzger anspricht, könne die Stadt ja kein Geld für Profisport ausgeben.

Seltsam. In Köln gehört das WM-Stadion einer Tochter der Stadt, in Freiburg wurde eben ein Schmuckkästchen eröffnet, das die Stadt in Kooperation mit dem Verein gebaut hat, in Bayern geht es auch, wie Regensburg zeigt.

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Nur das reiche München, das viele, Dutzende Millionen in den Erhalt des kaum genutzten Olympiastadions gesteckt hat, am Fröttmaninger Champions-League-Stadion für sehr viel Geld einen Riesen-U-Bahnhof und Straßen gebaut hat, tut sich so schwer. Damit, einen legendären Ort der Sportgeschichte, ein Wahrzeichen nicht nur Giesings, ein Stadion, für das sehr hoher Bedarf da ist, zeitgemäß zu erneuern - für Fans, besser geschützte Anwohner und drei Vereine (die der Stadt die Kosten nach und nach zurückzahlen würden).

Ja, eine zeitliche Verzögerung, ein paar Abstriche, wären im Moment nachvollziehbar. Die Sanierung und vorsichtige Erweiterung zu kippen, ist keine Alternative.

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