Für 1,2 Millionen: Stuttgart holt 1860-Stürmer Wood

Neuer Rückschlag für Sportdirektor Gerhard Poschner: Der VfB schnappt den Löwen laut "Bild" den nach Aue ausgeliehenen US-Stürmer Bobby Wood vor der Nase weg. 
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Bobby Wood feiert sein Siegtor beim 2:1 des US-teams gegen Deutschland.
GES/Augenklick Bobby Wood feiert sein Siegtor beim 2:1 des US-teams gegen Deutschland.

München - Schöner hätte die Visitenkarte kaum sein können: Bobby Wood erzielte im Test-Länderspiel gegen Weltmeister Deutschland das Siegtor zum 2:1, empfahl sich nicht zuletzt mit diesem Treffer für höhere Aufgaben.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat der VfB Stuttgart die Bewerbungsgespräche bereits abgeschlossen - und den Löwen ihren an den FC Erzberbirge Aue ausgeliehenen Stürmer vor der Nase weggeschnappt.

Das ist ein weiterer Schlag in die Magengrube des in der Kritik stehenden 1860-Sportdirektors Gerhard Poschner. Der 45-Jährige hätte den US-Angreifer nur zu gerne gehalten...

Lesen Sie hier: Was passiert mit Bobby Wood?

Immerhin spült der Deal den finanzschwachen Löwen nach dem Transfer von Julian Weigl zum BVB nun vermutlich eine Ablösesumme von rund 1,2 Millionen Euro in die Kassen.

Den 22-jährigen Wood zieht's nicht wirklich zurück nach München, wo er zunächst ins U-21-Team und dann nach Aue abgeschoben worden war.

Lesen Sie hier: Fanproteste gegen Poschner

Pikant an der Geschichte: Ausgerechnet Ex-Löwen-Coach Alexander Schmidt fädelte den Transfer ein - der 46-Jährige arbeitet inzwischen als Scout für den VfB Stuttgart und schloss gemeinsam mit dem neuen VfB-Coach Alexander Zorniger die Ausbildung zum Fußballlehrer ab.

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