FC Bayern gegen Sechzig in Bildern - So dramatisch war das letzte Derby vor zehn Jahren

Heute vor zehn Jahren stieg das letzte richtige Derby zwischen Bayern und Sechzig im DFB-Pokalviertelfinale. Es sollte ein dramatisches Spiel werden, das erst in der 120. Minute entschieden wurde. Die Bilder.
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Bayern gegen Sechzig, das ist auch heute noch das Duell zwischen Timo Gebhart und Franck Ribéry.
Bernd Müller/imago 16 Bayern gegen Sechzig, das ist auch heute noch das Duell zwischen Timo Gebhart und Franck Ribéry.
Hier Gebhart im Duell mit dem Philipp Lahm
Bernd Müller/imago 16 Hier Gebhart im Duell mit dem Philipp Lahm
Wenig zimperlich gingen auch Torben Hoffmann und Luca Toni miteinander um.
Ulmen/imago 16 Wenig zimperlich gingen auch Torben Hoffmann und Luca Toni miteinander um.
Die Löwen warfen alles in die Waagschale, aber verloren an diesem Abend gleich zwei Spieler verletzungsbedingt. Torhüter Michael Hofmann musste nach einem Zweikampf mit Luca Toni vom Platz (35.), nach 66. Minuten musste auch der heutige Trainer Daniel Bierofka ausgewechselt werden. Bankdrücker Chhunly Pagenburg kam für ihn ins Spiel.
MIS/imago 16 Die Löwen warfen alles in die Waagschale, aber verloren an diesem Abend gleich zwei Spieler verletzungsbedingt. Torhüter Michael Hofmann musste nach einem Zweikampf mit Luca Toni vom Platz (35.), nach 66. Minuten musste auch der heutige Trainer Daniel Bierofka ausgewechselt werden. Bankdrücker Chhunly Pagenburg kam für ihn ins Spiel.
Bender und Kroos: Diese Namen sollte man sich damals schon merken
Bernd Müller/imago 16 Bender und Kroos: Diese Namen sollte man sich damals schon merken
Auch Bender und Altintop sind immer noch aktiv - auch wenn beide nicht mehr in München spielen
Bernd Müller/imago 16 Auch Bender und Altintop sind immer noch aktiv - auch wenn beide nicht mehr in München spielen
Bayern war überlegen, aber nicht zwingend. Und nach 84. Minuten in Unterzahl: Luca Toni sah die gelb-rote Karte
Action Press/imago 16 Bayern war überlegen, aber nicht zwingend. Und nach 84. Minuten in Unterzahl: Luca Toni sah die gelb-rote Karte
In der Verlängerung flog auch Junglöwe Benjamin Schwarz vom Platz. Der unerfahrene Außenverteidiger sah nach einem Schubser gegen Gegenspieler Franck Ribéry, der daraufhin dramatisch zu Boden ging, ebenfalls die Ampelkarte.
MIS/imago 16 In der Verlängerung flog auch Junglöwe Benjamin Schwarz vom Platz. Der unerfahrene Außenverteidiger sah nach einem Schubser gegen Gegenspieler Franck Ribéry, der daraufhin dramatisch zu Boden ging, ebenfalls die Ampelkarte.
Die entscheidende Szene aber gab es erst ganz zum Schluss. Der eingewechselte Pagenburg fällte den ebenfalls eingewechselten Klose an der Strafraumgrenze.
Bernd Müller/imago 16 Die entscheidende Szene aber gab es erst ganz zum Schluss. Der eingewechselte Pagenburg fällte den ebenfalls eingewechselten Klose an der Strafraumgrenze.
Innerhalb oder außerhalb des Strafraums? Schiedsrichter Gagelmann entschied auf Elfmeter sehr zum Entsetzen aller anwesenden Löwe.
Sven Simon/imago 16 Innerhalb oder außerhalb des Strafraums? Schiedsrichter Gagelmann entschied auf Elfmeter sehr zum Entsetzen aller anwesenden Löwe.
Auch das Betteln von Torben Hoffmann konnte den Schiedsrichter bei seiner strittigen Entscheidung nicht umstimmen.
Sammy Minkoff/imago 16 Auch das Betteln von Torben Hoffmann konnte den Schiedsrichter bei seiner strittigen Entscheidung nicht umstimmen.
Franck Ribéry versenkte den Elfer flach ins Eck. Doch zu aller Dramatik musste er ein zweites Mal ausgeführt werden. Beim zweiten Mal lupfte Ribéry den Ball frech ins Tor. Diesmal zählte der Elfer und die Bayern führten.
fishing4/imago 16 Franck Ribéry versenkte den Elfer flach ins Eck. Doch zu aller Dramatik musste er ein zweites Mal ausgeführt werden. Beim zweiten Mal lupfte Ribéry den Ball frech ins Tor. Diesmal zählte der Elfer und die Bayern führten.
Zur Frustbewältigung senste Markus Thorandt wenige Sekunden später den ungeliebten Ribéry auf Höhe des Mittelkreises rüde um - und wurde auch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.
Sven Simon/imago 16 Zur Frustbewältigung senste Markus Thorandt wenige Sekunden später den ungeliebten Ribéry auf Höhe des Mittelkreises rüde um - und wurde auch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.
Kurz darauf war das Spiel vorbei und die Bayern bejubelten den Derby-Sieg.
Sammy Minkoff/imago 16 Kurz darauf war das Spiel vorbei und die Bayern bejubelten den Derby-Sieg.
"Mehr an Unterhaltungswert kann ein Fußballspiel nicht bieten", meinte Bayern-Manager Hoeneß hinterher. Sechzigs Reuter hätte hingegen nichts gegen ein zusätzliches Elfmeterschießen einzuwenden gehabt.
Lackovic/imago 16 "Mehr an Unterhaltungswert kann ein Fußballspiel nicht bieten", meinte Bayern-Manager Hoeneß hinterher. Sechzigs Reuter hätte hingegen nichts gegen ein zusätzliches Elfmeterschießen einzuwenden gehabt.
Bayern gewann mit 1:0 und im späteren Verlauf den Pokal.
Bernd Müller/imago 16 Bayern gewann mit 1:0 und im späteren Verlauf den Pokal.

München - Bayern und Sechzig sportlich auf Augenhöhe. Das gab es lange nicht mehr. Genau zehn Jahre ist es jetzt her. Wir blicken zurück auf das Viertelfinale des DFB-Pokals 2007/2008, das dramatischer kaum hätte sein können. 

Am Ende des 204. Lokalderbys gewannen die Bayern dank eines frechen Elfmetertores von Franck Ribéry in der 120. Minute. "Mehr an Unterhaltungswert kann ein Fußballspiel nicht bieten", meinte der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß hinterher.

Bei der umkämpften Partie gab es viele strittige Szenen, harte Zweikämpfe und insgesamt drei Platzverweise.  

Die Bilder vom denkwürdigen Spiel finden Sie in der Bildergalerie.

 

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