"Fast schon schamlos" - Löwen-Seitenhieb gegen den FC Bayern

Der TSV 1860 trifft am Samstag in der Allianz Arena auf den Karlsruher SC - und damit auf einen Klub, bei dem sich der FC Bayern in der Vergangenheit gerne am Spielermaterial bediente. Das nehmen die Sechzger in ihrem Stadionheft aufs Korn.
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Karlsruher SC, FC Bayern, TSV 1860 - er hat alle Vereine durch und zählt zu sechs Spielern, die im Laufe der Jahre denselben Weg einschlugen: Beim KSC und den Bayern war Oliver Kreuzer selbst am Ball, bei den Badenern und den Löwen wirkte er zudem als Sportchef.
Rauchensteiner/Augenklick Karlsruher SC, FC Bayern, TSV 1860 - er hat alle Vereine durch und zählt zu sechs Spielern, die im Laufe der Jahre denselben Weg einschlugen: Beim KSC und den Bayern war Oliver Kreuzer selbst am Ball, bei den Badenern und den Löwen wirkte er zudem als Sportchef.

München - Das Löwenmagazin "Sechzig" des TSV 1860 glänzt neuerdings in einem neuen Format. Nicht mehr DINA4, sondern DINA5, dazu ist es auf Recycling-Papier gedruckt - und vor dem Erstrundenduell im DFB-Pokal am Samstag gegen den Karlsruher SC (18.30 Uhr, AZ-Liveticker) hat das Heftchen einen Seitenhieb an die großen Bayern zu bieten.

Sechs KSC-Spieler zum FC Bayern

Unter der Rubrik "Kurioses" schreiben die Löwen über den Pokal-Gegner: "In den 1990er Jahren bediente sich der FC Bayern fast schon schamlos beim Karlsruher SC. Mit Michael Sternkopf (1990), Oliver Kreuzer (1991), Mehmet Scholl (1992), Oliver Kahn (1994), Thorsten Fink (1997) und Michael Tarnat (1997) holten sie gleich sechs Spieler nach München. Dazu kam Rainer Ulrich als Trainer, der von 1995 bis 1998 die Reserve des Teams von der Säbener Straße betreute."

In Kreuzer fand einer der sechs von den Bayern im Kaufrausch verpflichteten Akteure nach seiner aktiven Karriere als Sportchef den Weg an die Grünwalder Straße, musste aber mitten in der Saison-Vorbereitung im Unfrieden gehen.

Auch Kreuzer "wildert" beim KSC

Zuvor hatte Kreuzer aber ebenfalls beim KSC, wo er nach seiner Laufbahn auch als Manager aktiv war, "gewildert" und im vergangenen Winter Innenverteidiger Jan Mauersbergerg geholt. Auch Torhüter Dirk Orlishausen wollte er zu den Löwen locken, dieser war dem Ruf allerdings nicht gefolgt. Damit blieb es bei einem Spieler, der aus dem Wildpark zu den Löwen ging.

Auf Seiten der Badener steht, wie auch im Löwenmagazin zu sehen, übrigens auch ein ehemaliger Sechzger: Moritz Stoppelkamp, Neuzugang vom SC Paderborn. Zuvor war der Flügelflitzer einer der torgefährlichsten Offensivspieler der Blauen (16 Tore und 25 Asissts in 72 Spielen) in den letzten Jahren und soll nun eingebremst werden.

 

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