Familie Mölders: Nichtabstiegsplan für die Löwen und Zebras

1860-Stürmer Sascha Mölders kehrt am Freitag beim Auswärtsspiel des TSV 1860 an die alte Wirkungsstätte zurück - und zum Lieblingsklub seiner Frau. Was der Winter-Neuzugang über den anstehenden Keller-Krimi, den schwersten Abstiegskampf seiner Karriere und das Daumendrücken für den Gegner sagt.
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Hat sein Können unter Beweis gestellt: 1860-Winterneuzugang Sascha Mölders.
Rauchensteiner/Augenklick Hat sein Können unter Beweis gestellt: 1860-Winterneuzugang Sascha Mölders.

München - Vier Tore, zwei Assists: Winter-Neuzugang Sascha Mölders hat zweifellos eingeschlagen beim TSV 1860. Am Freitag kehrt der 31-Jährige zurück an eine seiner alten Wirkungsstätten: Mölders reist mit den Löwen zum Tabellen-Schlusslicht MSV Duisburg. Heißt: Abstiegskrimi pur! Für Mölders wird's zudem emotional: Wie alle seine Ex-Vereine hat der gebürtige Essener das Vereinswappen der Zebras auf die Brust tätowiert, 2007 avancierte der Torjäger beim MSV zum Profi. "Das darf keine Rolle spielen, wir dürfen sie nicht rankommen lassen. Ob ich jubeln werde, wenn ich treffe, weiß ich aber noch nicht", sagte Mölders der "Bild".

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Auch seine Frau spielt beim anstehenden Aufeinandertreffen eine Rolle - daher sollen am besten beide Teams die Klasse halten. Ich muss ihr weh tun", so Mölders über seine Frau Ivonne, die aus Duisburg stammt und glühender MSV-Fan ist,  "aber im Ernst: Sie weiß, um was es hier geht. Sie wird mit unseren Kindern im Stadion sein, aber mir die Daumen drücken. Wir haben einen Familienplan: Die Löwen bleiben direkt drin, Duisburg rettet sich über die Relegation."

Wird schwer genug, denn dann müssten die Löwen (mit 24 Punkten Tabellen-16.) und die Zebras (22) noch zwei Teams hinter sich lassen. Die wahrscheinlichsten Kandidaten: Der SC Paderborn (24) und Fortuna Düsseldorf (28), zum Glück beider Kontrahenten verloren die Fortunen im Top-Spiel am Montag bei RB Leipzig trotz Führung mit 1:3 und verpassten es damit, den Abstand weiter auszubauen.

Übrigens: Der schwerste Abstiegskampf seiner Karriere es derzeit nicht mit den Löwen: "Nein, ich hatte es schon härter. Wir haben noch alles in der Hand. Beim FSV Frankfurt 2010 und beim FC Augsburg 2013 haben wir es erst am letzten Spieltag auf den 15. Platz geschafft." Daher sei der bullige Angreifer auch guten Mutes, dass die Löwen auf direktem Weg die Klasse halten: "Ich bin davon überzeugt, dass wir es direkt schaffen."

 

 

 

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