Enthüllt: Hasan Ismaik wollte Hoeneß zu 1860 holen!

Es klingt im ersten Moment wie eine völlig absurde Idee, doch bei genauerer Betrachtung war der Plan gar nicht so schlecht: Auf der Suche nach einem fähigen Manager klopfte Hasan Ismaik einst bei Hoeneß an – allerdings nicht beim roten Uli.
| Christoph Elzer
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Ein Hoeneß an der Sptize des TSV 1860? Für Hasan Ismaik war das offenbar ein denkbares Szenario.
sampics/Augenklick Ein Hoeneß an der Sptize des TSV 1860? Für Hasan Ismaik war das offenbar ein denkbares Szenario.

München - Es ist schon das zweite Löwen-Geständnis aus dem Hause Hoeneß innerhalb der letzten Tage: Gerade erst wurde bekannt, dass Uli Hoeneß einst beinahe beim TSV 1860 statt den Bayern gelandet wäre und nun legt sein Bruder noch einen drauf. Dieter Hoeneß enthüllte im Sportbuzzer Fantalk, dass sich der schwerreiche Jordanier Hasan Ismaik intensiv darum bemühte, den Fußball-Manager an die Grünwalder Straße zu holen.

Stuttgart, Wolfsburg, Hertha BSC – Dieter Hoeneß hat jahrelang in der Bundesliga mitgemischt, doch dann wurde es plötzlich ruhig um den jüngeren Bruder von Uli. Den Grund dafür erklärte Hoeneß im Gespräch mit Moderatorin Isabella Müller-Reinhardt: Er habe seiner Frau versprochen, dass die Familie wieder zurück nach München ziehe und dort gab es für ihn einfach nichts zu tun – "der FC Bayern war gut besetzt", scherzt Hoeneß mit Verweis auf seinen Bruder.

Müller-Reinhardt lässt nicht locker und verweist darauf, dass es in München ja auch noch einen zweiten Verein gibt, doch Dieter Hoeneß stellt sofort unmissverständlich klar: "Die Sechzger kommen für mich nicht in Frage!" Doch dann lässt er die Bombe platzen: "Obwohl der Ismaik einige Versuche unternommen hat", so Hoeneß.

"Über Mittelsmänner hat er mal versucht, sich anzunähern", erläutert Hoeneß die Kontaktversuche des 1860-Investors. Hoeneß gesteht zu, dass die Löwen "ein interessanter Club" seien, "aber nicht für mich, das muss ich ganz klar sagen". "Man muss sich mit dem identifizieren, was man tut und das ist halt für mich in München Bayern, da gibt es für mich keine Diskussion."

Hoeneß präzisiert nicht, wann Ismaik ihn kontaktiert hat, doch dass der Jordanier immer von großen Manager-Namen beim TSV 1860 träumte, ist kein Geheimnis. Dass es mit Hoeneß nicht klappte, dürfte am Ende allerdings nicht allzu tragisch sein – den Fans wäre diese Personalie wohl ohnehin nicht zu vermitteln gewesen.

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