Einzelkritik zu TSV 1860 München gegen den VfL Osnabrück: Schlechte Noten für schlappe Löwen

Beflügelt von zwei Siegen in Serie wollten die Löwen in Osnabrück den nächsten Dreier holen. Doch nach Führung gingen die Münchner in Hälfte zwei unter. Die Noten.
| Matthias Eicher
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
29  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Stefan Lex war mit seinem Führungstreffer gegen Osnabrück noch der beste Löwen-Akteur.
Stefan Lex war mit seinem Führungstreffer gegen Osnabrück noch der beste Löwen-Akteur. © Imago/Sven Simon

München - Nach dem Führungstreffer von Lex sah es aus, als könnten die Löwen ihre Siegesserie ausbauen. Doch in Hälfte zwei mussten die Münchner bei der 1:3-Pleite Lehrgeld bezahlen. 

Die Einzelkritik der Spieler

MARCO HILLER - NOTE 3: Erste Parade schon in der Anfangsminute. Rettungstaten unter anderem bei Heiders Hackentrick (18.) und einem Taffertshofer-Hammer (44.). Abzüge für seinen Fast-Fauxpas, den er selbst ausbügelte. Beim 1:1 und 1:3 ohne Chance, beim 1:2 etwas unglücklich.

YANNICK DEICHMANN - NOTE 4: Aktivposten. Mustergültiger Vorbereiter für Lex beim 1:0, aber auch mit Defensivschwächen und einem Patzer zum 1:3.

NIKLAS LANG - NOTE 4: Gefährliches Luftloch bei Osnabrücks erster Ecke, unsauberer Rückpass auf Hiller. Beim 1:1 lausgetanzt. Gute Momente: Warf sich in einen Heider-Schuss und in einen Versuch von Opoku. Bitter: Mit Knieverletzung runter.

Unglücklicher Auftritt von Salger

STEPHAN SALGER - NOTE 5: Unglücklichster Sechzger. Kaum Lufthoheit, beim Ausgleichstor und beim 1:2 zu weit weg.

FABIAN GREILINGER - NOTE 4: Starke Vorlage auf Mölders, der die Chance verdaddelte – bevor Passgeber Greilinger den Konter selbst verhinderte. Defensiv aber wacklig.

DANIEL WEIN - NOTE 3: Zuverlässige Abräum-Arbeiten vor der Abwehr, vor allem zu Beginn. Verursachte einen brenzligen Freistoß vor dem eigenen Strafraum. Toller Außenrist-Volley, früher vom Feld.

DENNIS DRESSEL - NOTE 3: Trug viel zur anfänglichen Mittelfeld-Hoheit bei. Stark: mustergültiger Ball-Abläufer bei einem VfL-Angriff. Nicht alles gelang ihm, angeschlagen zur Pause raus.

Lex trifft erneut

STEFAN LEX - NOTE 3: Der aktuell torgefährlichste Löwe hatte in der ersten Viertelstunde schon wieder zwei dicke Chancen, zu seinem Glück sind nach zwei verpassten Treffern alle guten Dinge drei. Sein drittes Saisontor war zu wenig.

MARCEL BÄR - NOTE 4: Nahm am Offensivspiel der Blauen einmal mehr aus der Tiefe heraus teil. Anfangs gut eingebunden, baute aber stark wieder ab.

MERVEILLE BIANKADI - NOTE 4: Traumpass auf Lex vor dessen Hundertprozentiger. Hatte danach auch beim 1:0 seine Hacke mit im Spiel. Zu oft sah man nichts vom weiß-blauen Offensiv-Motor.

SASCHA MÖLDERS - NOTE 4: Hatte früh Köpfchen, Brust und Füße mit im flotten Offensivspiel der Blauen. Strahlte aber zu wenig Torgefahr aus. Zu zentraler Freistoß-Hammer.

Einwechselungen brachten keinen Umschwung

ERIK TALLIG - NOTE 5: Kam und musste gleich das 1:2 miterleben. Bemüht, aber hatte kaum Szenen. Zwei ungestümes Fouls an der eigenen Strafraumgrenze.

QUIRIN MOLL - NOTE 5: Aktuell hintendran. Konnte auch keine Eigenwerbung betreiben: Agierte fahrig und fehlerbehaftet.

KEVIN GODEN - NOTE 5: Kaum Aktionen, aber beim 1:3 lief er nur hinterher.

SEMI BELKAHIA und TIM LINSBICHLER: Kamen zu spät für eine Bewertung.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
29 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Ladesymbol Kommentare