Eigentor und Timo Gebhart erlösen TSV 1860 München gegen Rosenheim

Tief durchatmen: Mit einer Portion Dusel und zwei Last-Minute-Toren sichert sich der TSV 1860  gegen den Namensvetter aus Rosenheim drei weitere Regionalliga-Punkte.
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Daniel Wein (Mitte) versucht sich gegen zwei Rosenheimer durchzusetzen.
sampics/Augenklick Daniel Wein (Mitte) versucht sich gegen zwei Rosenheimer durchzusetzen.

München - Das war eine Punktlandung: Lange sah es in der Regionalliga-Partie zwischen den TSV 1860 München und dem TSV 1860 Rosenheim nach einem torlosen Remis aus, dann aber wurde das Grünwalder Stadion doch wieder zum Tollhaus.

Ein Eigentor von Kapitän Mathias Heiß (89.) und ein einsamer Kontertreffer von Timo Gebhart (90.+3) besiegelten die Niederlage der spielerisch durchaus überzeugenden Gäste. Hier gibt's die Partie im Liveticker zum Nachlesen!

Die Begegnung war erst mit Verzögerung angepfiffen worden, weil Schiedsrichter Andreas Hartl die Befestigung des Tornetzes im Kasten vor der Osttribüne bemängelte. Auch die Löwen kamen eher langsam ins Spiel.

Rosenheim stand gut, spielte immer wieder schnell nach vorne. Die erste Großchance hatten trotzdem die Hausherren: Nach einem Standard von Timo Gebhart aus dem rechten Halbfeld kam Jan Mauersberger  am zweiten Pfosten zum Kopfball, Dominik Süßmaier tauchte ab, machte sich lang und kratzte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (12. Minute). Aber alles halb so wild - es war Abseits.

Auf der anderen Seite musste Marco Hiller Kopf und Kragen gegen Danijel Majdancevic riskieren: Nach einem Pass in die Tiefe tauchte der Futsal-Nationalspieler frei vor dem Löwen-Keeper auf, der den Schuss mit der Pieke per Brust abwehrte (19.). Vier Minuten später warf sich Hiller Markus Einsiedler im Strafraum entgegen (23.), dann kam Georg Lenz am zweiten Pfosten frei zum Abschluss - drüber (26.).

Vorne kein Durchkommen

In einen Eckball von rechts durch Gebhart sprintete Daniel Wein, sein Kopfball aus sieben Metern landete auf dem Tornetz (34.). So richtig Ruhe und Struktur brachten die Münchner aber bis zur Pause nicht in ihr Spiel, vorne fehlte zudem die Durchschlagskraft.

Gefahr kündigte sich bei den Löwen auch nach der Pause vornehmlich nach Standards an - aber auch die wusste die Elf von Daniel Bierofka nicht zu nutzen. Glück für die Sechzger, dass auf der anderen Seite Ludwig Räuber frei vor Hiller überhastet vergab. Und dann setzte Ex-Löwe Michael Denz einen Kopfball neben das Tor.

Die Münchner versuchten in der Schlussphase nochmals Druck zu machen, vieles blieb Stückwerk. Stattdessen kam Philipp Maier in der 87. Minute an der Strafraumkante frei zum Schuss, Löwe Christian Köppel hatte ihm die Kugel serviert...

In der 89. Minute dann die Erlösung: Nach einem Eckball von rechts durch Gebhart faustete Keeper Dominik Süßmaier die Kugel seinem Kapitän Heiß an den Kopf - von da sprang der in die Maschen.

In der Nachspielzeit vergab Karger das 2:0 vollkommen frei vor Süßmaier, in der 3. Minute der Nachspielzeit traf Timo Gebhart zum 2:0 ins leere Tor gegen komplette aufgerückte Rosenheimer.

Lesen Sie hier: Mauersberger -

Last-Minute-Sieg gegen Rosenheim: Die Noten für die Löwen

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