DFB hebt Sperre gegen Berlins Schönheim auf

Das DFB-Sportgericht hat dem Einspruch des Spielers Fabian Schönheim von Union Berlin für dessen Gelb-Rote Karte gegen den TSV 1860 stattgegeben. Schönheim war beim 2:1 gegen die Löwen fälschlicherweise vom Platz gestellt worden - jetzt wird seine Sperre aufgehoben.
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Schiedsrichter Florian Heft schickt Fabian Schönheim (ganz links) vom Platz.
Imago Schiedsrichter Florian Heft schickt Fabian Schönheim (ganz links) vom Platz.

München - Platzverweis ja, Sperre nein: Nach dem Platzverweis für Fabian Schönheim im Spiel gegen die Löwen darf der Akteur von Union Berlin schon im nächsten Spiel wieder eingesetzt werden. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes (DFB) am Montag im Einzelrichterverfahren, nachdem Schönheim höchstselbst Protest gegen die Sperre eingelegt hatte.

Im Spiel gegen die Sechzger war der Berliner in der 53. Minute vom Platz gestellt worden - allerdings wegen der fälschlicherweise erhaltenen ersten gelben Karte zu Unrecht. Die Löwen hatten fortan in Überzahl agiert, konnten den 2:1-Rückstand aber trotz einer knapp 40-minütigen Überzahl nicht mehr wettmachen. Nun wird die damit verbundene Sperre aufgehoben, während die wegen eines Foulspiels erhaltene zweite Gelbe Karte Gültigkeit behält.

Wie der DFB erklärte, ist ein Einspruch gegen eine Gelb-Rote Karte nur dann zulässig, wenn ein offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters nachgewiesen wird. Da hier eine Personenverwechslung vorlag, ist dies der Fall.

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