Degenek als Bülow-Ersatz? "Ich bin bereit"

Beim Auswärts-Auftritt des TSV 1860 bei RB Leipzig muss Trainer Benno Möhlmann auf das Abräumer-Duo Dominik Stahl und Kai Bülow verzichten. Der in der Hinrunde noch gesetzte Milos Degenek dürfte daher erstmals in der Rückrunde in der Startelf stehen. "Ich muss eben auf meine Chance warten"
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Wartet auf siene Chance, die nun kommen dürfte: 1860-Abräumer Milos Degenek.
sampics Wartet auf siene Chance, die nun kommen dürfte: 1860-Abräumer Milos Degenek.

München - Spitzenreiter gegen Kellerkind: Der TSV 1860 kämpft am Sonntag bei Tabellenführer RB Leipzig (13.30, AZ-Liveticker) um die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegsrennen. Ausgerechnet gegen die scheinbar übermächtigen Bullen fällt Kai Bülow (Zehenbruch/Grippe) aus, der zuletzt großen Anteil am Aufschwung der Löwen hatte. Einer, der den Routinier ersetzen könnte und beim Freitagstraining das Leibchen eines Stammspielern trug, ist Milos Degenek.

"Ich habe die ganze Saison gut trainiert und muss momentan eben auf meine Chance warten - ob am Sonntag oder später. Wenn immer meine Chance kommt, bin ich da. Wenn sie am Sonntag kommt, bin ich bereit. Wenn ich spiele, werde ich alles geben, wie in der Hinrunde", sagt Degenek der AZ.

 

"Momentan wollen wir es mehr"

 

Der Wahl-Australier hatte in der Hinrunde unter Torsten Fröhling noch zur Stammformation gezählt und insgesamt 17 Liga-Spiele absolviert, bei Nachfolger Benno Möhlmann spielte er, auch wegen der Rückkehr von Bülow und Dominik Stahl, bisher kaum eine Rolle. Auch Romuald Lacazette durfte zuletzt als Stahl-Ersatz ran, Degenek schmorte auf der Bank.

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Ein Gespräch mit Trainer Benno Möhlmann, warum es für Hinrunden-Stammspieler Degenek in der Rückrunde bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen reichte, habe es nicht gegeben: "Nein, bis jetzt hat er nichts dazu gesagt. Nur ein paar Informationen, wie ich besser spielen kann. Ich respektiere das und stehe hinter ihm, hinter der Mannschaft, hinter allen im Verein - egal, ob ich spiele, oder nicht spiele."

Gegen Leipzig gehe es für den 21-Jährigen und die Löwen nun darum, die starke Form nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen auch beim Liga-Primus zu bestätigen: "Es ist bestimmt der schwierigste Gegner", sagt der kantige Abräumer, weiß aber: "Wir sind elf spieler, die sind elf Spieler. Manchmal geht es um Glück, manchmal darum, wer es mehr will. Momentan wollen wir es mehr - ich hoffe, dass es so bleibt. Wir können einen großen Schritt nach vorne machen. Ich denke nur positiv." Dürfte spannend werden, wer es am Sonntag mehr will.

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