Daniel Suck: "Natürlich ist das Spiel brisant"

Daniel Suck spielt für Garching, arbeitet beim FC Bayern – und trifft am Samstag auf seinen Ex-Klub, den TSV 1860 München.
| Patrick Mayer
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Kennt die Duelle mit dem Verein seines Arbeitgebers bereits: Garchings Suck (r.) beim Spiel gegen den FC Bayern II.
imago Kennt die Duelle mit dem Verein seines Arbeitgebers bereits: Garchings Suck (r.) beim Spiel gegen den FC Bayern II.

München - AZ-Interview mit Daniel Suck. Der 24-Jährige arbeitet im Reisebüro des FC Bayern und spielt im Mittelfeld des VfR Garching.

AZ: Herr Suck, Sie arbeiten als Tourismuskaufmann für den FC Bayern. Am Samstag geht es gegen die Löwen, und das haben Ihre Kollegen an der Säbener Straße nicht kommentiert?
DANIEL SUCK: Der eine oder andere Witz ist gefallen. Natürlich ist das Spiel brisant, sie haben mir aber hauptsächlich Glück gewünscht.

Sie sind auch Bayern-Fan?
Tatsächlich auch Fan, ja. Die Rivalität in München kennt natürlich jeder, ob Roter, Blauer oder einfach nur Fußball-Fan. Das bekommt man von klein auf mit. Ich muss aber sagen, dass ich ja in der Jugend bei den Löwen gespielt habe. Ich kann mich deshalb in beide Seiten hineinversetzen.

Auf der Homepage des VfR Garching wird beschrieben, dass Ihr schönstes Fußball-Erlebnis ein Sieg im Grünwalder Stadion war.
Das war in unserem ersten Regionalligajahr 2014/15, als wir gegen die Amateure der Löwen 3:2 gewonnen haben. Jedem Münchner Fußballer bietet das Grünwalder eine besondere Atmosphäre. Dort zu gewinnen, war bislang eines der schönsten Erlebnisse meiner Karriere.

Ein weiteres war, dass Sie am 2. Spieltag für Garching gegen Ihren Arbeitgeber, den FC Bayern, getroffen haben, oder nicht?
Richtig. Eine interessante Konstellation. Wir spielen aber schon die dritte Saison gegen die Bayern. Man kennt sich und sieht sich zum Beispiel beim Mittagessen. Da ist schon lustig.

Sie sprechen es an: Sie arbeiten an der Säbener Straße. Wird beim FC Bayern auch über Sechzig gesprochen?
Als es richtig brisant wurde bei den Löwen, der Abstieg, das waren natürlich Themen. Wir sind ja alle fußballbegeistert. Ansonsten ist der FC Bayern zu groß, als dass man sagen könnte, dass so oder so wird über die Sechzger gedacht wird.

Überall, wo Sechzig in der Regionalliga gastiert, ist der Hype groß. Müssen bei Ihnen auch die Spieler mitanpacken?
Schon zu Beginn der Saison gab es diesen Hype auch in Garching, als bekannt wurde, dass die Löwen in der Regionalliga starten würden. Nichtsdestotrotz war viel Organisatorisches zu leisten. Wir haben im Stadion etwa neue Eingänge und Notausgänge bekommen. Deswegen war das Stadion längere Zeit eine Teilbaustelle. Wir sind ein kleiner Verein, der sehr familiär geführt wird. Deswegen ist es tatsächlich so, dass die Spieler bei jedem Heimspiel mitanpacken. Wir stellen die Trainerbänke auf, räumen die Kabinen auf, unterstützen, wo wir können.

Natürlich liegt Ihre Hauptaufgabe auf dem Platz. Sie spielen im defensiven Mittelfeld. Auf welchen Gegenspieler freuen Sie sich besonders?
Es wäre schön gewesen, gegen einen Spieler wie Timo Gebhart antreten zu dürfen. Es gibt bei den Löwen mehrere Spieler mit Profierfahrung, ob das jetzt ein Jan Mauersberger ist, ein Sascha Mölders oder ein Nico Karger. Sie alle haben in der Zweiten Liga gespielt

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