Ayre kommt im April – Power bleibt

Der Übergangsboss Anthony Power soll sich in Zukunft um die Finanzen bei den Löwen kümmern.
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Soll bei den Löwen bleiben: Noch-Geschäftsführer Anthony Power.
Rauchensteiner/Augenklick Soll bei den Löwen bleiben: Noch-Geschäftsführer Anthony Power.

München - Schon seine Inthronisierung war gänzlich anders verlaufen als die Ernennungen sämtlicher seiner Amtsvorgänger beim TSV 1860.

"Hallo, mein Name ist Anthony, ich bin 50 Jahre alt und habe in den letzten 25 Jahren für viele Unternehmen in aller Welt gearbeitet", sagte der Neu-Geschäftsführer im November vergangenen Jahres – als er mitten in der Entlassungs-Pressekonferenz von Ex-Trainer Kosta Runjaic mit Präsident Peter Cassalette und Ivestor Hasan Ismaik vorgestellt wurde.

Der Plan: Anthony Power sollte nach der Degradierung von Thomas Eichin die Geschicke leiten. "Er ist vorübergehender Geschäftsführer", so Ismaik. Und jetzt?

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Nach AZ-Informationen soll Power den Löwen auch nach dem Amtsantritt des mittlerweile verpflichteten Briten Ian Ayre erhalten bleiben. Während der Ex-Liverpool-Boss am 3. April die sportlichen Geschicke übernehmen soll, würde Power als Finanz-Geschäftsführer fungieren.

1860 wollte sich auf AZ-Nachfrage nicht äußern. Die Freude über die Weiterbeschäftigung von Power dürfte sich bei vielen Fans, Mitarbeitern und Sponsoren allerdings in Grenzen halten: Power war bisher überwiegend durch eine harte Hand in der Geschäftsstelle, die mehrere Kündigungen nach sich zog, mangelnde Kommunikationsbereitschaft sowie deutlichen Restriktionen in der Vereins- und Medienpolitik aufgefallen.

Lesen Sie auch: Nach Kündigungswelle - TSV 1860 schreibt neun hochrangige Stellen aus

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