1860-Präsident Peter Cassalette: "Die Rädchen sollen eineinander greifen"

1860-Präsident Peter Cassalette hat mit der AZ über seine Wünsche für das neue Jahr gesprochen und erhofft sich beruflich wie privat vor allem eines: mehr Zeit. "Wir müssen irgendwann zur Ruhe kommen"  
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Wünscht sich, dass sich die vielen Mühen endlich bezahlt machen: 1860-Präsident Peter Cassalette
dpa Wünscht sich, dass sich die vielen Mühen endlich bezahlt machen: 1860-Präsident Peter Cassalette

1860-Präsident Peter Cassalette hat mit der AZ über seine Wünsche für das neue Jahr gesprochen und erhofft sich beruflich wie privat vor allem eines: mehr Zeit. "Wir müssen irgendwann zur Ruhe kommen"

München - 2016 war für den TSV 1860 ein bewegtes Jahr. Voller Tiefen mangels sportlichem Erfolg, unzähliger rollender Köpfe und großem Löwen-Chaos, aber auch mit einigen Höhen wie der sensationellen Rettung unter 1860-Ikone Daniel Bierofka und der Rückholaktion von Urlöwe Stefan Aigner. Das alte Jahr verlief turbulent - und genau das soll nach den Vorstellungen von Präsident Peter Cassalette mit dem Jahreswechsel endlich aufhören.

"Ich wünsche mir mehr Zeit", erklärte Cassalette der AZ am Montag auf die Frage, was er sich für's neue Jahr erhoffe, "ich möchte persönlich mehr Zeit für mich selbst, meine Frau und meine Freunde." Bisher hatte Cassalette sowohl als Vertrauter für Investor Hasan Ismaik, als auch auf anderer Ebene Verantwortung übernommen und dafür gesorgt, ein besseres Verhältnis zum Jordanier aufzubauen.

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Der private Wunsch des Oberlöwen erklärt sich selbstredend hauptsächlich durch sein Wirken als Präsident in Zeiten großer Personalrochaden: "Ich habe durch die ewigen Wechsel im Management Aufgaben übernommen, die eigentlich gar nicht meine sind. Ich hoffe, das zurückzufahren zu können, spätestens dann, wenn alle Leute in ihren Positionen sind." Damit spielt Cassalette auf den neuen starken Mann als Geschäftsführer - wohl Liverpools Ian Ayre - an, der im Sommer die Geschäfte bei den Sechzgern übernehmen soll.

Für seine Sechzger wünscht sich der 63-Jährige hauptsächlich zwei Dinge, die auch mit der nötigen Zeit (für sämtliche Funktionäre) einhergehen: Erfolg und Kontinuität. "Ich hoffe sehr, dass sich unter dem neuen Trainer (Vitor Pereira, d. Red.) der Erfolg einstellt und wir zur Ruhe kommen. Die Rädchen sollen endlich ineinandergreifen."

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