1860: Links? Mitte? Ludwig will ein Sechser sein

Vorm Spiel bei Ex-Klub St. Pauli bietet sich der Neu-Löwe als Ratgeber und Allrounder an
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Neue Chance gegen den Ex: Alexander Ludwig.
sampics/Augenklick Neue Chance gegen den Ex: Alexander Ludwig.

Vorm Spiel bei Ex-Klub St. Pauli bietet sich der Neu-Löwe als Ratgeber und Allrounder an

MÜNCHEN Nein, seinen Humor hat Alexander Ludwig (25) noch nicht verloren. Und das, obwohl er beim TSV 1860 mittlerweile zwischen Bank und Spielfeld pendelt: „Vielleicht will der Trainer ein paar Insidertipps“, scherzt der Ex-Paulianer vor dem Duell am Hamburger Millerntor am Sonntag (13.30 Uhr, Liveticker bei abendzeitung.de), „meine Tür steht jedenfalls offen.“

Vielleicht sollten Ludwig und Lienen dann nicht nur über den nächsten Löwen-Gegner reden, sondern auch über aktuelle Missverständnisse. Denn Ludwig, der im Sommer mit der Empfehlung von zwölf Toren und 15 Vorlagen in 57 Zweitligaspielen für St. Pauli nach Giesing wechselte, hat sich bei 1860 noch nicht etabliert, nicht auf links und nicht in der Mitte. Doch Ludwig („80 Prozent spielt sich bei mir im Kopf ab“) will unbedingt ins Team. Deshalb sagt er: „Ich könnte auch auf der Sechs spielen.“

Doch der selbst ernannte Allrounder ist auch selbstkritisch: „Ich bin noch nicht angekommen bei 1860. Ich hab's noch nicht geschafft, dass ich meine Stärken hier einbringe.“ Die Pässe in die Tiefe, die starken Standards – darum hat ihn 1860 verpflichtet. Ludwig sagt, was ihm nicht passt: „Wir sind zu wenig im gegnerischen Strafraum – das kotzt auch die anderen an.“

Auf St. Pauli, ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub, soll Ludwig nun eine neue Chance in der Startelf bekommen. Doch Lienen macht ihm Druck. „Ich erwarte“, sagt der Trainer, „dass Lude unserem Spiel seinen Stempel aufdrückt.“

Und Lienen, der am Dienstag erstmals auf dem Oktoberfest war, hat sogar daraus Ereknntnisse gezogen. „Von den Automatismen der Wiesn“, so Lienen, „könnten wir uns einiges abschauen.“

Oliver Griss, M. Broelmann

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